EBPP: Untersuchung bestätigt Henne-Ei-Problem

Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern hat einen Arbeitsbericht zur Entwicklung von EBPP in der Schweiz veröffentlicht.

Was alle wussten oder zumindest stark vermuteten, ist nun auch qualitativ empirisch bestätigt: EBPP krankt an einem Henne-Ei-Problem. Die Kunden warten auf mehr Rechnungssteller, und die Rechnungssteller wollen nur bei Consolidators aufspringen, die schon viele Kunden erschlossen haben.

Interessanterweise wird der Durchbruch im B2C erwartet bzw. erhofft. B2B birgt zwar mehr Nutzenpotential, aber liefert aber weniger Transaktionen.

via Netzwoche

EPCglobal Architecture Framework

EPCglobal hat einen Bericht zum EPCglobal Architecture Framework veröffentlicht.

Das Framework bietet Standards für Hardware, Software und Schnittstellen, die RFID-Lösungsanbieter, Systemintegratoren und Nutzer in verschiedenen Branchen beim Informationsaustausch unterstützen sollen.

Pressemitteilung von EPCglobal
via rfidgazette

Internet Shopping: vor allem während der Arbeitszeit!

Coremetrics hat herausgefunden, dass während der Arbeitszeit an Wochentagen wesentlich mehr online geshoppt wird als abends und am Wochenende. Laut dem LIVEmark Index September 2005 sind in dieser Zeit 40% mehr Visits und 53% mehr Verkäufe zu verzeichnen.

Offenbar sind die Onlineshopper also tagsüber - auch mit Werbekampagnen - am besten ansprechbar. Das vielgerühmte 24x7-Angebot im Internet wird also gar nicht wirklich genutzt.

Kompletter Artikel bei Coremetrics
via ecin

yellowlog wird RFID-tauglich

Die Post-Tochter yellowworld hat ihr yellowlog Lademittelmanagement mit einer RFID-Erweiterung versehen.

Alle Bewegungen der mit RFID-Tag ausgestatteten Lademittel werden automatisch erfasst und zeitverzugslos im entsprechenden Geschäftsprozess dokumentiert.

yellowworld verspricht den Kunden dadurch unter anderem weniger administrativen Aufwand, mehr Transparenz und einen effizienteren Einsatz der verfügbaren Lademittel.

Kompletter Artikel bei yellowworld



Google will Bücher vermieten

Google soll mit mindestens einem Verlag Gespräche über ein Online-Mietmodell für Bücher geführt haben.

Für 10% des Listenpreises wäre ein Buch während Tagen oder Wochen online einsehbar, könnte aber nicht heruntergeladen oder gedruckt werden.

Die Idee scheint aber noch vage zu sein, und der vorläufige Ansatz tönt nicht eben benutzerfreundlich.

via paidcontent

Business-Suchmaschinen werden immer wichtiger

Gemäss einer Umfrage des deutschen Marktforschungsinstituts forsa werden Business-Suchmaschinen für die Suche nach Produkten und Lieferanten bei KMU immer wichtiger.

Derzeit werden zwar allgemeine Suchmaschinen wie Google immer noch am häufigsten eingesetzt - die überwiegende Mehrzahl der Befragten hält sie aber für ineffizient und weicht zunehmend auf Business-Suchmaschinen, den Direktzugriff auf die Anbieter oder Marktplätze aus.

Soweit so gut - aber die Studie wurde u.a. von Wer liefert was? in Auftrag gegeben. Die Interpretation der Ergebnisse darf also nicht wirklich verwundern...

via CIO

Otto Versand: RFID-Tags noch zu teuer

RFID Journal berichtet, dass die deutsche Versandhandelsgruppe Otto vorläufig auf einen intensiveren Einsatz von RFID verzichtet.

Wegen der hohen Kosten der Tags (geschätzte EUR 0.30/Stück) werden derzeit täglich nur ca. 200 höherwertige Artikel wie Digitalkameras und Handys getaggt.

RFID soll aber auch in anderen Bereichen eingesetzt werden, sobald die Tags zu günstigeren Konditionen verfügbar sind.

Kompletter Artikel

Suchmaschinen-Marketing: Gewusst wie...

Die Online-Marketing-Agentur bloofusion hat einen kurzen, kostenlosen Leitfaden zur "Anatomie des Suchens" publiziert.

Das Dokument gibt anhand einer umfangreichen Stichprobe nützliche Hinweise darauf, wie in Suchmaschinen gesucht wird.

Wie ein Unternehmen daraus sein "Keyword Universe" konkret ableiten kann, wird natürlich nicht en détail verraten - genau diese Dienstleistung möchte bloofusion ja verkaufen.

via ecin

Macmillan nimmt sich Google Print vor...

Information World berichtet, dass das Verlagshaus Macmillan eine Alternative zu Google Print namens BookStore plant.

Die Plattform steht allen Verlagen offen, insbesondere denen, die befürchten, bei den grossen ePublishing-Initiativen die Kontrolle über ihre Copyrights zu verlieren.

via SearchEngineWatch

Kein erweiterter Schutz bei Online-Käufen

Bei Online-Geschäften wird es in der Schweiz auch zukünftig kein 7tägiges Widerrufsrecht, keine verlängerte Garantiefrist und kein Recht auf Nachbesserung geben.

Der Bundesrat verzichtet angesichts des erbitterten Widerstands der Wirtschaft auf die Vorlage eines Bundesgesetzes über den elektronischen Geschäftsverkehr und die damit verbundene Revision des OR.

Die Argumente des EJPD lassen zumindest aufhorchen:
  • Der mündige Bürger weiss selbst, was für ihn gut und von Vorteil ist. Zusätzliche Vorschriften stellen "eine Form der Bevormundung" dar.
  • Das Gesetz würde die Produkte unnötig verteuern.
  • Der elektronische Geschäftsverkehr hat sich auch so gut entwickelt.
  • Die Schweiz ist nicht staatsvertraglich verpflichtet, die einschlägigen EU-Bestimmungen zu übernehmen.

So bleibt uns zum Glück ein Fernabsatzgesetz im Stile unserer nördlichen Nachbarn erspart.

Beiträge 11 - 20 / 21