18 Gründe, warum RFID besser ist als Barcodes

Dieses Whitepaper von IEE gibt eine recht technische, aber doch leicht verständliche und umfassende Einführung in RFID.

Besonders lesenswert ist die Gegenüberstellung von RFID und Barcodes. 18 Vorteile sprechen für RFID - man würde meinen, damit sei die Sachlage klar.

Die sechs angeführten, wohlbekannten Nachteile von RFID gegenüber Barcodes erweisen sich aber als ziemlich substantiell: teure Tags, hohe Integrationskosten, Störanfälligkeit, höhere Systemkomplexität, verschiedene Nummernsysteme und fehlende Standards.

Der Punkt ist nun aber der: all diese Nachteile werden mit dem Fortschritt der Technologie und der grösseren Verbreitung von RFID aus der Welt geschafft oder zumindest massiv relativiert.

Dann - aber leider auch erst dann - wird RFID seine Vorteile voll ausspielen können.

(via RFID Weblog)

SwissDIGIN-EBPP-Merklblätter jetzt verfügbar

Die an der SwissDIGIN-Veranstaltung vom 30.11.2005 besprochenen Merkblätter und Empfehlungen zu den Themen
  • Gesetzeskonforme Archivierung von elektronischen Rechnungen
  • Automatisierte Rechnungseingangsverarbeitung

sind jetzt auf der SwissDIGIN-Website verfügbar.

Google Book Search bereits auf Platz 5 der beliebtesten Google-Anwendungen

Google Book Search ist auf der Liste der beliebtesten Google-Dienste innert eines Monats von Platz 9 auf Platz 5 vorgestossen.

Zurückzuführen ist das in erster Linie auf neue Links, die Google am Ende von Suchresultaten einfügt und die es einem erlauben, die eben durchgeführte Suche erneut in Google Book Search durchzuführen.

Die Zunahme wird den Verlagen, die sich heftigst gegen eine Vereinnahmung durch solche Werkzeuge wehren, einmal mehr das Blut in den Adern stocken lassen.

(via SearchEngineWatch)

EDI in der Automobilindustrie: Jeder hat es, wenige tun es

Laut einer Umfrage von Adamus Research im Auftrag des deutschen EDI-Dienstleisters indatex sind von über 900 Automobil-Herstellern und 1st und 2nd tier-Zulieferern 89% technisch zur Business Integration über EDI-Schnittstellen in der Lage.

Genutzt werden diese Möglichkeiten aber erschreckend wenig: 16% der EDI-fähigen Unternehmen setzen EDI gegenüber ihren Lieferanten ein, immerhin 33% gegenüber ihren Kunden (hier zeigt sich die Marktmacht der grossen Autohersteller!).

Einer weiteren Verbreitung im Weg stehen die Komplexität der Anbindungen, fehlendes Knowhow und fehlende IT-Ressourcen. So bleibt das Potential elektronischer Geschäftsprozesse vorderhand nahezu unangetastet, obwohl offensichtlich Kostensparpotentiale vorhanden sind.

Zusammenfassung der Studie
(via ecin)

Google: Gezieltere Suche mit "more:"

Google experimentiert mit einer neuen Suchsyntax, die dazu führt, dass gewisse Quellen, zum Beispiel Blogs, Firmensites oder Online-Stores, in den Suchresultaten bevorzugt werden.

Die Einschränkung wird über einen zusätzlichen Suchbegriff definiert, der aus "more:" und der gewünschten Kategorie besteht.

Eine Suche nach
rfid more:blogs
liefert also mehr Blogeinträge als eine einfache Suche nach rfid.

Welche Kategorien zur Verfügung stehen, ist noch nicht genau bekannt. Eine vorläufige empirische Aufstellung findet sich zB bei Web 2.0 Central.

Gartner: RFID löst Barcodes nicht ab

Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Gartner geht davon aus, dass der Einsatz von RFID-Technologie in den nächsten Jahren rasant wachsen wird.

In den kommenden fünf bis sieben Jahren werden Barcodes aber bei hoch strukturierten und technisierten Prozessen, wie zB der Lagerverwaltung, die Oberhand behalten.

RFID wird sich zunächst dort durchsetzen, wo es um bewegliche Güter in chaotischen und unstrukturierten Prozessen geht, beispielsweise im Einzelhandel oder im Gesundheitswesen.

Das grösste Potential für RFID wird ni den Branchen Einzelhandel, Luftfahrt und Gesundheitswesen lokalisiert. Gesundheitswesen, Logistik und Pharmaindustrie werden die Technologie am schnellsten übernehmen.

(via CIO)

Der Gründer von Project Gutenberg spricht über Google etc.

Michael Hart, der Gründer von Project Gutenberg, hat dem Wall Street Journal ein Interview zu den eBook-Projekten von Google und Konsorten gegeben.

Darin wird unter anderem genüsslich beschrieben, was passiert, wenn knallharte Businesslogik auf akademische Freiwilligenarbeit trifft.
Lesenswert!

(via SearchEngineWatch)


HarperCollins vollzieht Strategiewende bei elektronischen Büchern

HarperCollins nimmt von der bisherigen Strategie Abschied, den Buchbestand von 20000 bestehenden und jährlich bis zu 3500 neuen Werken verschiedenen Content-Aggregatoren zur Verfügung zu stellen.

Zukünftig werden die digitalisierten Daten auf eigenen Servern gehostet und für Suchmaschinen spiderbar gemacht.

Begründet wird dieser Schritt mit der Auffassung, so könne der direkte Kontakt zum Kunden besser aufrechterhalten werden. Der Verlag verspricht sich so mehr Einfluss auf die Businessmodelle der Zukunft.

Wie auch schon gehört bei Macmillan und den deutschen Verlagen...

(via PaidContent)

10 Tipps für einen erfolgreichen RFID-Start

Bei Inbound Logistics gibt es eine Aufstellung von 10 Tipps für einen erfolgreichen RFID-Start aus der Küche von Accenture.

Die Punkte sind zwar recht allgemein gehalten, eignen sich aber trotzdem gut als Leitfaden - und sei's nur um zu verhindern, dass RFID-Projekte reflexartig an die IT delegiert werden.

(via SCM Wire)

Windows Live Local geht online

Mit dem heutigen Launch von Windows Live Local (powered by Virtual Earth) bläst Microsoft zum Angriff auf Google Earth und Yahoo Local Maps. Damit ist für Spannung in der Mapping- und Local-Welt gesorgt.

Aus der "toys for boys"-Perspektive ist Windows Live Local auf jeden Fall cool. Leider ist aber die Datenfülle ausserhalb der USA noch nicht wirklich überwältigend.
Eingaben wie "Switzerland" oder "Bern" erzählen einem mehr über die Besiedelung Amerikas - in Indiana gibt es sogar ein Switzerland County!

Auch graphisch ist derzeit etwa dort Schluss, wo die ganze Schweiz den Bildschirm füllt. Also noch nicht unbedingt mash-up-tauglich, das Ganze.



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