Implementierungshilfen für den Einsatz von RFID

GS1 Germany hat eine RFID-Infobörse eröffnet. Dort werden konkrete Implementierungshilfen für den praktischen Einsatz der RFID-Technologie angeboten.

(via RiFID)

SRM ist auf dem Vormarsch

Der BME und Siemens Business Services haben in einer gemeinsam durchgeführten Studie herausgefunden, dass Unternehmen zukünftig im Einkauf immer stärker auf IT-Lösungen setzen werden, um Kosten zu sparen.

15% der 300 befragten Unternehmen wollen bis 2007 ein SRM-System einführen, 68% die bestehenden Systeme erweitern. Erwartet werden 10-25% Prozesskosteneinsparung und 5-10% Einstandspreisreduktion.

Als Hindernisse bei der Einführung von SRM-Systemen nannten die Befragten vorwiegend: Hohe Aufwendungen für die Einführung und den Betrieb sowie Schwierigkeiten bei der Online-Anbindung der Lieferanten.

Was wirklich Gescheites zu Innovation und VC

eBusiness hat viel mit Innovation zu tun, und viele der eBusiness-Firmen, die sich heute auf dem Markt behaupten, waren oder sind venture capital funded.

Grund genug, dem geneigten Leser diese brillanten, tiefgründigen und zudem amüsanten Top-10-Listen von Guy Kawasaki nicht vorzuenthalten:

(auch als Checkliste für die nächste Hammer-Geschäftsidee geeignet...)

Marken als Metatags und AdWords - illegal oder doch nicht?

Wieder mal hat sich ein deutsches Landgericht zur Frage geäussert, ob es zulässig sei, Marken, die einem selbst nicht gehören, als Metatags oder AdWords zu verwenden.

Diesmal war die Antwort "nein", aber da gibt's bei unserem Nachbarn doch erhebliche regionale Unterschiede - Leipzig ist da zum Beispiel ganz anderer Meinung als Braunschweig.

Das juristische Gezerre dreht sich um die Fragen, ob
  • Verwechslunggefahr für den Benutzer bestehe
  • die Marke überhaupt im Sinne der Gesetze verwendet wird, wenn der Benutzer sie gar nicht sieht.

(via heise online)

Die dortigen Kommentare beschränken sich leider auf undifferenziertes Richterbashing, dabei wäre doch eine andere Frage viel interessanter: bringt's überhaupt etwas, wie wild die Namen und Produkte der Konkurrenz in den Metatags und AdWords zu verwenden?

Ich habe es (mit dem Risiko von Abmahnung, Verurteilung, Folter und Schmoren im Vorhof der Hölle) selbst mal ausprobiert: an Impressions hat's nicht gemangelt, aber die Click-through-rate ist im Vergleich mit sinnvoll gewählten Produkt- und Anwendungs-Keywords ein laues Lüftchen.

Ist für mich auch kein Wunder: wenn ich einen Firmennamen google, brauche ich in 90% der Fälle

  • eine konkrete Produktinformation
  • den Anfahrtsplan oder
  • die Telefonnummer

von genau dieser Firma und würdige alles sonst noch erscheinende Beigemüse keines Blickes.

Die Franzosen sehen die Rechtslage übrigens nochmals anders: dort kommt jeweils Google selbst an die Kasse - zB hier (2005) oder hier (2003).

Ein Schweizer Präzedenzurteil zum Thema ist mir bisher noch nicht untergekommen - für allfällige Hinweise bin ich dankbar.

Juristisches zu Google Book Search

Der Congressional Research Service hat einen kurzen Bericht zu den rechtlichen Streitigkeiten um Google Book Search publiziert.

Noch lässt sich nicht sagen, ob die Gerichte das Projekt von Google als "fair use" der urheberrechtlich geschützten Inhalte taxieren oder eine strengere Auslegung favorisieren werden.

(via SearchEngineWatch)

Corporate Blogging: Was tun die Fortune 500?

In diesem Wiki lässt sich nachlesen, welche Fortune 500 Companies in den USA bereits business blogs, definiert als
active public blogs by company employees about the company and/or its products.
unterhalten.

Der Zähler steht derzeit bei ca. 20 Firmen von Amazon bis Viacom. Bei nur 4% der Fortune 500 sind also von Mitarbeitern geschriebene Blogs zu den Produkten und Dienstleistungen der Firma auffindbar.

Die Liste ist aber noch nicht vollständig - wie das bei einem Wiki so ist, können die Leser aufgefundene Blogs selbständig auf der Seite eintragen.

(via Buyer Analytics)

"World class" im Einkauf

The Hackett Group, Spezialist für Benchmarking, hat in einer gross angelegten Studie einige interessante Merkmale von Unternehmen herausgefunden, die im Einkauf überdurchschnittlich viel Wertschöpfung generieren:
  • geringerer Kostenaufwand (20% unter dem Durchschnitt)
  • fast um die Hälfte weniger Personal in Einkaufsfunktionen (45 statt 89 Mitarbeitende pro Mia USD Einkaufsvolumen)
  • viel weniger Lieferanten (4171 statt 7710 pro Mia USD Einkaufsvolumen)
  • ausgeprägte Key Supplier Strategie (80% des Volumens bei nur 6% der Lieferanten)
  • strategische Zusammenarbeit zwischen Einkäufern und internen Bedarfsträgern in funktionsübergreifenden Teams

(via Buyer Analytics)

Die Zauberworte heisst also auch hier Effizienz und Kooperation.
Natürlich wurden in der Studie nicht unbedingt KMU berücksichtigt, aber die meisten der "world class"-Prinzipien lassen sich durchaus auch in kleineren Firmen umsetzen.
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