Datenschutz beim Einsatz von RFID

Die European Expert Group for IT-Security (EICAR) hat einen Gratis-Leitfaden "RFID und Datenschutz" herausgegeben.

(via ecin)

Commitment als wichtigster Erfolgsfaktor bei Einkaufsauktionen

Was macht den Erfolg einer Einkaufsauktion aus?
Das Commitment des Einkäufers, schreibt Andreas Vollmann in den BMEnet Fachnews.

Mit anderen Worten: der potentielle Lieferant muss wissen, woran er ist!
Insbesondere muss beim Anlegen der Auktion absolut klar kommuniziert werden, nach welchen Regeln die Vergabe erfolgt. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die potentiellen Lieferanten einen Spielraum im Preis für die wahrscheinlich doch noch stattfindende "klassische" Nachverhandlung aufheben.

Dies bedeutet aber auch, dass der Einkäufer in der Schlussphase mit jedem Sieger leben können muss. Gewinnt ein potentieller Lieferant die Auktion, den man doch nicht berücksichtigen will oder kann, sind bereits beim Design des Beschaffungsvorgangs Fehler passiert. Für's "Aussieben" der Lieferanten sind allenfalls geeignete RFI/RFP/RFQ vorzuschalten.

B2B-Forum für elektronische Beschaffung stösst auf Interesse

Am Competence Center E-Business Basel der Fachhochschule Nordwestschweiz entsteht ein B2B-Forum zur Förderung der elektronischen Beschaffung.

Die Idee wurde von den über 100 Teilnehmern an der Präsentation der (übrigens kostenlos bestellbaren und sehr aufschlussreichen) Studie zum Einsatz von IT in der Beschaffung stark befürwortet (Medienmitteilung vom 19.4.2006).

In verschiedenen Arbeitskreisen sollen Unternehmen gemeinsam Standards und Lösungen entwickeln, die zur Förderung von elektronisch unterstützten Arbeitsabläufen zwischen Lieferanten und ihren Kunden beitragen.

Wer sein Interesse bis Mitte Mai per Web-Formular bekundet, wird Mitte Juni zu themenspezifischen Initialveranstaltungen eingeladen.

Diese Initiative hat das Zeug, eProcurement aus dem aktuellen Dornröschendämmerzustand zu wecken und einen wertvollen Informations- und Knowhowaustausch anzustossen.

An brachliegenden Potenzialen fehlt es nicht, also ...
Mitmachen wärmstens empfohlen!

Literatursearch mit Google Scholar und Windows Live

Nachdem Microsoft mit Windows Live Academic einen Suchdienst für wissenschaftliche Publikationen (vorerst in den Gebieten Informatik, Physik und Elektrotechnik) lanciert hat, zieht Google Scholar umgehend neue Trümpfe aus dem Ärmel.

Neben einer Version auf Deutsch steht nun auch eine Sortierfunktion "recent articles" zur Verfügung, die nicht nur die blosse Chronologie der Publikationen, sondern auch die Bedeutung und Zitierhäufigkeit des Autors und seiner früheren Artikel berücksichtigt.

Google Scholar exportiert zudem bibliographische Daten nach BibTeX, EndNote, RefMan und RefWorks, während sich Microsofts Tool derzeit mit BibTex und EndNote begnügt.

Beide Suchmaschinen verlinken direkt auf die Seite des Artikel beim Verlag. Das Benutzerinterface von Google Scholar ist schnörkellos und besticht zudem durch eine per Mausklick verfügbare Liste der Papers, die einen gefundenen Artikel zitieren.

Das Niveau spezialisierter Tools erreichen beide Suchmaschinen sicherlich noch nicht, aber man darf gespannt sein auf die weitere Entwicklung.

Einige Versuche mit mir noch schwach präsenter Studienmaterie wie zB "cavity dumping" ergaben jedenfalls durchaus brauchbare Resultate.

(via Recherchen-Blog, Golem.de und SearchEngineWatch)

"Google-Spickzettel" zum Ausdrucken

Wussten Sie, dass Google rechnen kann (zB den Klassiker "e^(-i*pi)"? Oder ohne mit der Wimper zu zucken Lichtjahre in km konvertiert ("light year in km")?

Falls nicht, hat Google für Sie einen Spickzettel publiziert, der die Syntax der gängigsten Suchabfragen erklärt. Mehr Details dazu sind auch online zu finden.

(via SearchEngineWatch)

Qualifizierte Zertifikate nun auch von QuoVadis

Das BAKOM hat QuoVadis als Anbieter von qualifizierten elektronischen Zertifikaten anerkannt.

Die Schweizerische Akkreditierungsstelle SAS listet QuoVadis nun als zweiten CSP neben Swisscom Solutions, welche die Anerkennung bereits im vergangenen Dezember erhalten hatte.

Neues Newsportal zum Thema SEO

Bloofusion startet unter suchradar.de eine ein neues Portal rund ums Thema Suchmaschinen und Suchmaschinen-Marketing.

Der Newsticker kann auch als wöchentlicher Digest per Email abonniert werden, aber leider vorderhand nicht als RSS-Feed.

Aus dem Hause bloofusion stammt im weiteren der Suchmaschinen-Marketing-Index SUMAXX, welcher die Suchmaschinen-Reichweite verschiedener Websites einer Branche auswertet.

NHS setzt auf eSourcing

Die Einkaufsorganisation des englischen National Health Service (NHS PaSa) hat in der grössten je durchgeführten inversen Auktion Dienstleistungsverträge über drei Jahre im Gesamtwert von über 1.8 Mia EUR vergeben.

Während der drei Tage dauernden Veranstaltung, zu der 176 Lieferanten eingeladen waren, wurden 55000 Angebote abgegeben.

Technologie- und Consultingpartnerin des NHS ist die zum Italcementi-Konzern gehörende Bravosolution.

(via Progisphere)

Das Beispiel zeigt, dass eSourcing durchaus auch für hochkomplexe Dienstleistungen zur Anwendung kommen kann. Es ist zu erwarten, dass sich solche Tools gerade in der öffentlichen Beschaffung auf breiter Front durchsetzen werden.

Topplätze in Suchmaschinen sind das A und O

Eine Studie von iProspect und Jupiter Research (via SearchEngineWatch) bringt Bemerkenswertes zum Verhalten von Suchmaschinennutzern ans Tageslicht:
  • Fast zwei Drittel der Suchenden klicken einen Link auf der ersten Resultatseite an. Nur jeder Zehnte schafft es über die dritte Resultatseite hinaus.
  • Bleibt eine Suche "erfolglos", verändern über 40% der Suchenden auf der ersten Resultatseite die Suchbegriffe oder wechseln zu einer anderen Suchmaschine. Wiederum fast 90% tun dies innerhalb der ersten drei Resultatseiten.
  • Die häufigste Strategie beim Verfeinern der Suche ist das Hinzufügen von Suchbegriffen zur ursprünglichen Suche.

Dies zeigt erstens, dass einem Ranking auf den vordersten Plätzen sehr hohe Bedeutung zukommt, umso mehr als ein erheblicher Anteil der Suchenden die ersten Treffer auch für die besten Firmen im Umfeld der Suchbegriffe hält.

Zweitens unterstreichen diese Erkenntnisse, dass man sich bei der Suchmaschinenoptimierung auch mit längeren Suchbegriffsketten intensiv auseinandersetzen sollte.

RFID jetzt auch auf Metall möglich

Bisher war das Auslesen von auf metallischen Untergründen angebrachten RFID-Tags eine physikalische Herausforderung: die involvierten Magnetfelder wurden durch die Nähe eines guten elektrischen Leiters massiv durcheinandergebracht.

Schreiner LogiData hat nun in Form des ((rfid))-onMetal-Labels offenbar eine Lösung für dieses Problem gefunden.

Das Unternehmen sieht die Anwendungsmöglichkeiten der Technologie vor allem in der Eisen- und Stahlindustrie (sic!).

(via Beschaffung aktuell)
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