16. Mai 2006
Next Generation Purchasing Desktop: MS Office zeigt ERP-Daten an
SAP hat herausgefunden, dass der typische Schreibtischtäter 80% seiner PC-Zeit in Standardanwendungen wie zB Office und nur 20% in Fachanwendungen wie zB SAP verbringt.
Von den Fachanwendungsnutzern sind wiederum nur 1/3 als Poweruser zu bezeichnen. Die grosse Mehrheit nutzt diese Anwendungen nur gelegentlich (weniger als 10% der Arbeitszeit).
Vor diesem Hintergrund haben T-Systems Multimedia Solutions und Microsoft den Prototypen eines "Next Generation Purchasing Desktop" vorgestellt, welcher SAP nahtlos mit MS Office integriert. Als Middleware kommt dabei das Microsoft Information Bridge Framework (IBF) zum Zuge.
Die Demo-Applikation zeigt schöne Potentiale vor allem in zwei Bereichen auf:
Von den Fachanwendungsnutzern sind wiederum nur 1/3 als Poweruser zu bezeichnen. Die grosse Mehrheit nutzt diese Anwendungen nur gelegentlich (weniger als 10% der Arbeitszeit).
Vor diesem Hintergrund haben T-Systems Multimedia Solutions und Microsoft den Prototypen eines "Next Generation Purchasing Desktop" vorgestellt, welcher SAP nahtlos mit MS Office integriert. Als Middleware kommt dabei das Microsoft Information Bridge Framework (IBF) zum Zuge.
Die Demo-Applikation zeigt schöne Potentiale vor allem in zwei Bereichen auf:
- Genehmigung-Workflows: der Genehmigende kann alle Details zum Warenkorb mittels Smarttags (kontextsensitiven Menüs) im Email aufrufen, ohne zu SAP/EBP oder einer anderen Fachanwendung wechseln zu müssen.
- Reporting: Daten und Analysen aus dem Business Warehouse lassen sich zB direkt in eine Worddatei integrieren.
Ohne Zweifel ein Ansatz mit Zukunft - wie auch immer Microsoft den angekündigen Releasefahrplan für IBF einhalten wird.

