EBPP/EIPP-Community trifft sich in Berlin

Vom 25.-27.09.2006 findet in Berlin der European EXPP Summit 2006 statt.

Unter dem Motto "The Information and Networking Platform for all Industries" sind während zwei Tagen Erfolgsstories von Lieferanten und einkaufenden Organisationen rund ums Thema der elektronischen Rechnungsstellung (eInvoicing und EBPP) zu hören.

Daran schliesst sich am 27.9. das E-Invoicing Operators Forum an, welches E-Invoicing Dienstleistern vorbehalten ist. An diesem Tag geht es vor allem um das internationale Roaming zwischen den Anbietern.

Als Partner und Aussteller des Events treten alle wesentlichen Player der Branche auf.

Deutsche "Volltextsuche Online" angeblich auf Kurs

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels lässt verlauten, dass sein Projekt "Volltextsuche Online" gestartet sei. Im Gegensatz zu Google und Konsorten sieht das Konzept vor, dass die Inhalte weiterhin auf den Servern der Verlage gespeichert werden sollen.

Wie heise schreibt,
sollen Suchmaschinenbetreiber über ein gemeinsames Netzwerk die Möglichkeit bekommen, die Volltexte der Bücher zu durchsuchen und für die Kunden findbar zu machen.
Und weiter (sic!):
Finanzielle und technische Details sollen kurzfristig mit den technischen Dienstleistern geklärt werden, damit ein Prototyp der Suchmaschine schon auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober vorgestellt werden kann.

So weit so gut...
warum ich trotzdem nicht für fünf Sekunden an dieses Projekt glaube:
  • Den Kampf gegen die eigenen Kunden kann man nur verlieren - wenn schon Universitätsbibliotheken mit Google zusammenspannen, dann ist das der zu akzeptierende Lauf der Dinge.
  • Die Urheberrechtsproblematik in diesem Kontext wird mittelfristig juristisch gelöst und in die Praxis umgesetzt werden, ohne dass die Inhaltserzeuger auf der Strecke bleiben. Damit fällt die Motivation für das Projekt dahin.
  • Die hochkomplexen Indexierungsalgorithmen der Suchmaschinenbetreiber arbeiten am besten, wenn sie frei auf den kompletten Content zugreifen können. Eine Zwischenstufe für eine bescheidene Million Euro, die zudem vor allem an den Schutz der Inhalte denkt, wird mit Sicherheit zu einer schlechteren Indexierung führen.
  • Innert vier Monaten sowas hochzuziehen, wenn im Moment weder das Geld noch das technische Konzept vorhanden sind, ist doch sehr ambitiös ...
  • Die Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt ist mangelhaft - jede Web2.0-Applikation hat vier Monate vor der geplanten Vorstellung mindestens eine Landing page im Internet. Da könnte der Börsenverein - wohl schlecht beraten auf unbekanntem Terrain unterwegs - viel von zB Microsoft lernen.

Komfortablerer Reader für Online-Bücher von Amazon

Amazon hat den neuen Amazon Online Reader vorgestellt.
(via SearchEngineWatch)

Zu den Such- und Browsingfunktionalitäten für Titel des Search Inside!-Programms kommen Kommentar-, Markier- und Druckfunktionen für über Amazon Upgrade gekaufte Online-Bücher.

Für einen solchen Zugang muss weiterhin zuerst der entsprechende Print-Titel gekauft werden.