Zwei neue RFID-Leitfäden

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Die Arbeitsgruppe RFID der BITKOM hat einen umfassenden Leitfaden veröffentlicht.

Der RFID-Guide richtet sich vor allem an Organisationsexperten, die für innovative Geschäftsprozesse mit Hilfe neuer Technologien verantwortlich sind. Zudem sollen IT-Experten angesprochen werden, die noch keine Spezialisten für RFID sind. Ziel ist, das Verständnis zwischen IT und Organisation zu verbessern.

Der Leitfaden präsentiert vor allem Fallbeispiele. Je ein Kapitel ist der Personenidentifikation sowie Anwendungen im Handel und der Fertigung gewidmet. Daneben wird aber auch der Regulierungsrahmen mit besonderes Fokus EU ausgeleuchtet.

 

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Ebenfalls einen Management-Leitfaden für den Einsatz von RFID herausgebracht hat der VDEB.

Ungeachtet des Titels dürfte der typische Manager aber mit dem Dokument wenig anzufangen wissen. Schon im zweiten Kapitel geht es um "Reflexionen und Interferenzen" und "Wirbelstromverluste in leitenden Flächen". Der Leitfaden ist also in Technikerhänden bestimmt besser aufgehoben.

Es funkt nicht so recht


(Bild: Metro Future Store)

Die Funktechnologie RFID hat es schwer im Schweizer Detailhandel. Barcodes werden noch jahrelang nicht verschwinden. Zu diesem Schluss kommt ein Artikel in der neuesten Netzwoche.

Grosse Player wie Denner und Jelmoli wollen keine Vorreiterrolle übernehmen, andere wie Loeb sogar ganz die Finger von RFID lassen. Coop ortete im Jahr 2003 keine Vorteile in der Prozessabwicklung, will die Nutzung von RFID aber nächstes Jahr nochmals evaluieren.

Migros und Manor testen immerhin gezielt Anwendungen in der Logistik. Bis RFID beim Konsumenten ankommt, wird es aber auch für diese Unternehmen noch mehrere Jahre dauern. Zunächst werden RFID-Tags die gängigen Strichcodes ergänzen, aber nicht ersetzen.

Die Privatsphäre der Konsumenten soll auf jeden Fall gewahrt werden. Jürg Bloch, CIO bei Manor, sagt es klar: "Manor legt grossen Wert darauf, dass der Kunde die Wahlfreiheit über den Einsatz von RFID behält".

Bis RFID flächendeckend eingesetzt werden kann, muss die Industrie zudem noch einige technische und wirtschaftliche Hürden überwinden. Heutige RFID-Tags sind rund 100 Mal zu teuer und lassen sich nicht zuverlässig genug auslesen. Es fehlt an Standards, und auch das Management der riesigen Datenmengen ist schwierig in den Griff zu bekommen.

Schliesslich hat eine neue Technologie nur dann Chancen, wenn sie sich auch rechnet. Jürg Bloch: "Damit sich der Einsatz von Smart Chips auch bei Billigprodukten lohnt, müssen die Kosten pro Etikett deutlich unter einem Rappen liegen."

Was uns erwartet, wenn es einmal so weit sein wird, zeigt das deutsche Handelsunternehmen Metro Group schon heute in seinem Future Store.
Welcome to a brave new shopping world!

SAP: Industrie-Konferenzen im Dreierpack

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SAP organisiert vom 31.1. bis 2.2.2007 in Barcelona drei Konferenzen mit industriellem Fokus:

Die Veranstaltungen finden parallel statt. Wer sich für eine Konferenz anmeldet, hat auch zu den Sessions der beiden anderen Zutritt. Rasch Entschlossene profitieren von einem Frühbucherbonus.

SwissSign ist dritter Schweizer PKI-Anbieter

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SwissSign hat die Zertifizierung als PKI-Anbieterin erhalten. Das Tochterunternehmen der Schweizerischen Post ist damit nach Swisscom Solutions und QuoVadis der dritte Schweizer Anbieter, der elektronische Zertifikate ausstellen kann, die dem Bundesgesetz über die elektronische Signatur (ZertES) entsprechen.

Nach der erfolgreichen Zertifizierung wird SwissSign nun entsprechende Produkte ausarbeiten. Die neue Produktelinie wird die SwissSign Produktepalette ergänzen und unter dem Namen Platin angeboten werden.

Konkretes zur Volltextsuche Online

 Aufbau VTO

Endlich gibt es Details zum Projekt Volltextsuche Online des Börsenvereins:

  • VTO wird verschiedene Frontends für Endanwender, Buchhandlungen und Verlage bereitstellen. Shop-Betreiber können über ein API auf die Datenbestände zugreifen.
  • Der Zugriff für Suchmaschinen wird separat gesteuert und ebenfalls vom Rechtekonzept erfasst.
  • Die Zugriffsrechte (Tiefe und Umfang der Darstellung) können für die verschiedenen Benutzergruppen individuell festgelegt werden.
  • Verhandlungen mit Buch-Suchmaschinen über die Bereitstellung des gesamten Titels zur Suche – aber nicht zur Detailanzeige bzw. zur unberechtigten Nutzung – laufen.
  • Verlage zahlen EUR 17 pro Werk und Jahr, um ihre Bücher auf VTO einzustellen. Bis Mitte 2007 gelten Sonderkonditionen.

(Mehr Informationen und FAQ bei VTO)

 

Sind meine Vorbehalte gegenüber VTO damit ausgeräumt?
Ich weiss nicht so recht.

Immerhin ist das Projekt jetzt erstaunlich konkret geworden, und das Konzept macht auf den ersten Blick Sinn.

Wenn bis im Februar 2007 tatsächlich 10'000 Titel und ein funktionsfähiges System verfügbar sind, wird VTO vielleicht doch noch zur Erfolgsgeschichte. Aber nur wenn Google und Konsorten sich auf den beschränkten Zugang zu den Inhalten einlassen. 

Keine Amazon-Geheimnisse für Google

Amazon hat das Ansinnen von Google, auf gerichtlichem Weg Einblick in zentrale Daten des Digitalisierungsprojekts Search Inside zu erhalten, wie erwartet aufs Heftigste zurückgewiesen.

Laut einem Bericht von Business Week führen die Amazon-Anwälte ins Feld, dass es sich bei den verlangten Daten um absolute Geschäftsgeheimnisse handle- Deren Herausgabe stelle für das Unternehmen eine unverhältnismässige Last dar. Google habe zudem nicht glaubhaft machen können, wofür diese Daten in den anstehenden Rechtsstreitigkeiten von Nutzen sein könnten.

PowerPoint Dateien bis zu 95% kleiner machen

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Vor allem wenn es darum geht, PowerPoint-Präsentationen via Email zu verschicken, wird deren schiere Grösse oft zum Problem. Diese Software schafft Abhilfe.

PPTShare nutzt verschiedene Optimierungstricks, um die Grösse von PowerPoint-Dateien um 65% bis 95% zu reduzieren. Die Präsentationen behalten dabei das .ppt-Dateiformat und sind weiterhin mit PowerPoint editierbar.

Die Anwendung kann als stand-alone mit Drag&Drop-Interface oder als Erweiterung für PowerPoint und Outlook installiert werden. Eine Einzelplatzlizenz kostet USD 45.

(via TechCrunch)

Wenn eine Marke plötzlich zur Last wird

ayds

Kennen Sie utube.com?
Nein, utube, nicht YouTube.

Die Universal Tube & Rollform Equipment Corporation, eine Gebrauchtröhrenhändlerin aus Ohio/USA und Betreiberin von utube.com, kam mit dem Aufstieg der Video-Plattform fast gleichen Namens zu unerwartetem Ruhm. Ihre Website wurde zeitweise derart von YouTube-Irrläufern überrannt, dass sie vom Netz genommen werden musste.

So kann eine Marke gänzlich unerwartet unter die Räder des Zeitgeists kommen. Wenn sich der Schaden auf eine überlastete Website beschränkt, ist das ja nicht weiter schlimm.

Ein ähnliches Beispiel aus den 80er Jahren ist da schon wesentlich erschreckender: sieht man sich heute einen Fernsehspot für den gewichtsreduzierenden Schokoriegel AYDS an, bleibt einem selbiger sprichwörtlich im Halse stecken...

(via Science Talk)

Google entwickelt AdWords weiter

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Gleich eine ganze Reihe von Ankündigungen zeigt, dass Google sich zum Thema Suchmaschinenmarketing ständig neue Dinge überlegt und diese als interessante Tools unter die Leute bringt:

  • Mit dem Website Optimizer (zB schön vorgestellt bei TechCrunch) kann die Konversionsrate verschiedener Varianten (Titel, Text, Bilder) von Landing Pages statistisch ausgewertet werden. Für dieses Tool sucht Google Beta-Tester!
  • Ebenfalls getestet wird seit einigen Monaten ein neues Preismodell, bei welchem der Werbetreibende erst dann zur Kasse gebeten wird, wenn tatsächlich eine Konversion stattfindet (CPA="cost per action" statt CPC)
  • Bei Google Webmaster Central kann die Aktivität des Googlebots über die letzten 90 Tage graphisch verfolgt werden. Eine Einstellung erlaubt es zudem, die Aktivität des Bots in drei Stufen zu steuern, damit er nicht zu viel Traffic verursacht.

Oops! Einsame Momente beim Präsentieren

Ist es Ihnen auch schon passiert, dass zwei Minuten vor ihrer Präsentation der Beamer noch nicht funktionierte? Oder dass mitten in einer Live-Demo der Internetzugang zusammenbrach?

Wie diese kleine Pannenshow zeigt, sind Sie damit in bester Gesellschaft:

(via Presentation Zen)

Gegen solche Missgeschicke hilft nur eine konsequente "Netz und doppelter Boden"-Taktik:

  • Equipment wenn immer möglich komplett selbst mitbringen
  • Genügend Zeit für Setup und Test einrechnen 
  • Präsentation auf USB-Stick oder CD kopieren, damit lokale Infrastruktur genutzt werden kann
  • Slides oder Animationen vorbereiten, die im äussersten Notfall eine Live-Demo ersetzen können
  • In sehr unsicherem Gelände kann auch ein klassischer Foliensatz gute Dienste leisten!
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