Google Maps mit mehr Details der Schweiz

Auf Google Maps glichen weite Teile der Schweiz bis anhin einem Tüpflimuster im Trompe l'oeil-Stil. Damit ist Schluss: das ganze Land ist ab sofort hochauflösend abgebildet.
(via Netzticker)

Die Qualität der Satellitenbilder ist beeindruckend. Bei Google kann ich in meinem Garten schon fast die Rosen zählen:

map.search.ch fällt da ganz schön ab und zeigt bei gleicher Bildgrösse mit maximalem Zoom fast das ganze Dorf:

topsoft 07 mit Top-Programm

Kaum zu glauben, was aus der Fachmesse topsoft geworden ist, seit sie vor über 10 Jahren erstmals durchgeführt wurde.

Auf die Besucher, die am 7. und 8. März nach Bern reisen, warten nicht nur 120 Aussteller, sondern auch interessante Referate. Der Mittwoch ist den Themen "ERP für KMU" und "Informationssicherheit" gewidmet, am Donnerstag geht es um Dokumentenmanagement und Archivierung.

Im RFID-Themenpark demonstrieren die Spezialisten von SwissT.net gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz an konkreten Anwendungen, wie Objekte berührungslos lokalisiert und identifiziert werden können.

Trotz dieses eindrücklichen Angebots ist der Eintritt zur topsoft weiterhin kostenlos. Neutrale Experten unterstützen die Besucher an verschiedenen Beratungsinseln oder führen sie persönlich durch die Messe - ebenfalls gratis!

Online brainstormen mit MindMeister

Mindmaps gemeinsam erstellen und bearbeiten, ganz ohne Flipchart und Filzstift - das verspricht MindMeister (via Web 2.0 Central).

Das Tool ist noch im private beta-Stadium - ohne Einladungscode ist nicht reinzukommen. Die Screenshots zeigen aber eine einfache, benutzerfreundliche Oberfläche.

Update:

Ich habe gerade eine Einladung zu MindMeister erhalten und ein bisschen damit herumgespielt. Das Tool ist sehr intuitiv und farbenfroh gestaltet. Super praktisch ist die Revision History, mit der alles, was geändert wurde, in Einzelschritten rückgängig zu machen ist. Mindmaps lassen sich als Text (RTF) oder Bild (JPG) exportieren.

Die MindMeister-Macher sollten aber noch an der graphischen Darstellung der Mindmaps arbeiten. Die Äste sind mir zu eckig und zu dünn. Neue Elemente werden nicht immer am richtigen Ort positioniert.

Auch ausprobieren?
Ich habe 20 Einladungen zum private beta von MindMeister zu vergeben (Anfrage bitte per Kommentar - die Email-Adresse bleibt unsichtbar).

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eBusinessBlog.ch wieder ohne Werbung - dank Google

Anfangs Woche zählte Google an einem einzigen Tag Dutzende von Klicks auf Inserate beim eBusinessBlog. Üblicherweise waren es nur ein paar wenige.

Am nächsten Tag erhalte ich folgende Mitteilung:

Uns ist aufgefallen, dass ungültige Klicks bzw. Impressionen auf die
Google-Anzeigen auf Ihrer Website bzw. Ihren Websites ausgeführt
wurden. Aus diesem Grund haben wir Ihr Google AdSense-Konto
deaktiviert. Diese Maßnahme wurde ergriffen, um die Interessen der
AdWords-Inserenten zu wahren.

(...)

Ein Publisher, der ein Konto unterhält, das aufgrund ungültiger
Klickaktivität deaktiviert wurde, ist zu einer weiteren Teilnahme am
AdSense-Programm nicht berechtigt und erhält keine weiteren Zahlungen.
Die Einnahmen Ihres Kontos werden den betroffenen Inserenten
zurückerstattet.

Ich hatte in meinen Skiferien keinen Internetzugang, konnte also nicht der Übeltäter sein. Und meine Grossmutter habe ich auch nicht zum Klicken angestiftet. Für die Argumentation in meinem Rekurs hatte Google weitere zwei Tage später aber wieder nur ein Standardmail übrig:

Nach dem Eingang Ihrer Antwort haben wir Ihre Kontodaten gründlich
überprüft. Dabei haben wir erneut festgestellt, dass auf den Anzeigen
Ihrer Website ungültige Klicks generiert wurden.

(..)

Wie Sie sicher wissen, ist ein Publisher, der ein Konto unterhält, das
aufgrund ungültiger Klickaktivität deaktiviert wurde, zu keiner weiteren
Teilnahme am Google AdSense-Programm berechtigt. Aus diesem Grund können Sie kein neues Konto eröffnen.

Beachten Sie bitte ebenfalls, dass nachfolgende oder doppelt gesendete
Einsprüche zu diesem Problem nicht berücksichtigt werden und Sie
möglicherweise keine weiteren Mitteilungen von uns erhalten. Wir danken
Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit anderen Worten: Das war's mit AdSense!

Nicht dass die paar Dollar im Monat wesentlich zu meinem Lebensunterhalt beigetragen hätten - aber ein bisschen machtlos fühle ich mich schon. Schliesslich habe ich nichts Falsches getan.

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? 

Google Apps Professional für 38 Euro pro Nutzer

Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Google Apps Professional, die kostenpflichtige Version von Google Apps für Ihre Domain, kostet 38 Euro pro Nutzer und Jahr.

Mit der auf Unternehmen aller Grössen ausgerichteten Profi-Version kann jeder Nutzer 10GB Daten speichern - laut Google hundertmal soviel wie er im Durchschnitt benötigt. Wie erwartet gehört auch Google Docs&Spreadsheets zum Funktionsumfang des neuen Pakets.

Über das Google API kann die Lösung in die bestehende IT-Infrastruktur integriert werden, etwa für die Zugriffsberechtigung.

(via heise und TechCrunch)

Wo spielt die RFID-Musik?

Die RFID Gazette hat eine Liste mit den 25 Personen, Organisationen und Ländern zusammengestellt, die derzeit am meisten Einfluss auf die RFID-Industrie haben.

Neben den Interessengruppen RFIDba, EPCglobal und RFID Tribe sind vor allem die grossen Anwender ganz vorne dabei, aus erstaunlich unterschiedlichen Gebieten:

Das amerikanische Verteidigungsministerium zwingt seine Lieferanten, ihre Produkte mit RFID-Tags zu versehen - und soll auch Pläne haben, solche Chips in US-Bürger einzupflanzen. Unbedenklichere Ziele verfolgt da die American Library Association. Toyota hat mit einer Pilotanwendung den japanischen Autofabrikantenmarkt aufgemischt.

Als einziger Hersteller von RFID-Technologie hat es Hitachi auf die Liste geschafft: seine Tags sind derzeit die kleinsten und dünnsten der Welt.

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Was heisst hier "sponsored"?

In meinem Bericht über Genotec Sharepoint 2007 Teamsite ist Ihnen vielleicht das kleine  über dem Titel aufgefallen. Was hat das zu bedeuten?

Ganz einfach: ich bekomme für diesen Beitrag Geld von genotec. Nicht viel, aber immerhin. Vermittelt hat mir diesen Auftrag der Rezensions-Marktplatz trigami.

Anderswo wird gerade nachgefragt, ob die Glaubwürdigkeit eines Blogs durch bezahlte Posts leidet. Remo Uherek hat die ersten Ergebnisse kommentiert. Durch die trigami-Brille, klar, aber ich muss ihm trotzdem Recht geben.

Der eBusinessBlog ist kritisch und unabhängig - das wird sich nicht ändern. Wenn aber jemand bereit ist, für meine ehrliche und faire Meinung zu bezahlen, nehme ich das gerne an. Für die übrigens überhaupt nicht lukrative Werbung ist hier weiterhin ausschliesslich die Spalte ganz rechts reserviert.

Gesponserte Beiträge werden immer als solche gekennzeichnet sein. Sollte ich mit einer Besprechung den Anschein erwecken, nach dem schnöden Mammon zu reden, auch nur ansatzweise - bitte sofort kommentieren!

Genotec Sharepoint 2007 Teamsite

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Als erster Schweizer ISP lanciert genotec die Collaboration-Lösung Sharepoint V3 von Microsoft. Über trigami wurde ich eingeladen, mir Genotec Sharepoint 2007 Teamsite etwas genauer anzuschauen. Erleichtert es Arbeitsgruppen in KMU tatsächlich die Arbeit?

Den Testzugang habe ich sehr schnell registriert. Statt eines Endlosformulars reichen - bravo! - ein paar Felder mit den absolut notwendigen Angaben. Subdomain und Domain kann ich frei wählen. Bereits wenige Sekunden später finde ich die Zugangsdaten in meiner Mailbox, zusammen mit einer kurzen Erklärung, wie der DNS zu konfigurieren ist. Eine weitere halbe Stunde später ist meine Testumgebung definitiv eröffnet, und es kann losgehen.

Sharepoint kann und will seine Herkunft nicht verleugnen. Das Look-and-Feel ist eindeutig Microsoft. Wer schon mit Exchange arbeitet, findet sich sofort zurecht. Hier eine Ankündigung veröffentlichen, da einen Termin erfassen, noch schnell einen Hyperlink auf die Homepage - alles kein Problem.

Hello - anybody out there?

Schwieriger wird es, als ich zusätzliche Benutzer eröffnen oder zumindest einladen möchte, um das Zusammenspiel im Team zu testen. Auf den ersten Blick geht das wie zB bei Google Docs einfach mit der Email-Adresse. Aber Sharepoint findet einfach "keine exakte Übereinstimmung" - gegen welches Directory wird hier wohl verglichen, und wo wird es gepflegt? Keine Chance - also teste ich als Einzelkämpfer weiter.

Forum 101

Solide, aber nicht überraschende Wertarbeit ist im Forum zu finden, das hier "Teamdiskussion" heisst. Neue Threads sind rasch eröffnet und können entweder "flach" (chronologisch) oder "mit Diskussionsfaden" dargestellt werden.

Dokumentenwirrwarr

Teams arbeiten oft gemeinsam an Dokumenten, am liebsten gleichzeitig. Sharepoint unterstützt Wiki-Bibliotheken, die diesbezüglich keine Wünsche offen lassen. Normale Word-Dokumente zu öffnen war schwieriger. Sowohl ein zuvor hinaufgeladenes wie auch ein neu erstelltes Dokument wurden in Word als Site-Template mit dem Titel "login.aspx" dargestellt.

Was heisst hier synchronisiert?

Kalender und Aufgaben verwaltet normalerweise jeder Benutzer selbst. Ein Collaboration-Tool sollte sich auf die Fahne schreiben, diese Daten zusammenzuführen und miteinander abzugleichen. Hier greift Sharepoint zu kurz: der gemeinsame Kalender kann lediglich als weiterer Kalender im eigenen Outlook angezeigt werden. Aufgaben können (sofern ich nicht etwas übersehen habe) gar nicht synchronisiert werden.

RSS und Emails

Sharepoint macht es dem Benutzer leicht, auf dem laufenden zu bleiben, auch ohne sich auf die Teamwebsite einzuloggen. In fast jeder Rubrik lassen sich RSS-Feeds und Email-Benachrichtigungen abonnieren. Gerade für verteilte oder unternehmensübergreifende Arbeitsgruppen eine tolle Sache.

Am Ende des Tages...

Für Einzelprojekte oder kleinere Arbeitsgruppen ist Sharepoint eine taugliche Lösung, wenn auch keine begeisternde. Teilaufgaben werden durch andere, sogar kostenlose Tools wie Google Docs besser gelöst. Die Collaboration-Funktionen sind nicht weltbewegend. Gerade bei der Synchronisierung hätte ich mehr erwartet. Wenn Google in einigen Wochen seine Apps for your Domain mit Docs&Spreadsheets zusammenbringt, wird Sharepoint einen sehr ernstzunehmenden Widersacher bekommen.

"volltextsuche-online" wird Google nicht gefährlich

Vollmundig wurde die "volltextsuche-online" der deutschen Verlage an der letzten Buchmesse angepriesen. Seither war Ruhe. Jetzt kommt ans Licht, wie das Projekt läuft: harzig.

Ausgerechnet beim Schutz der Inhalte, Ziel Nummer 1 der Verleger, schnitzern die Macher bös. In einer Präsentation war ein Adminzugang zu finden (was den Projektleiter seinen Job gekostet haben soll). Und dank Fehlern im Design lassen sich ganze Bücher anschauen und downloaden.

Der Börsenverein spielt das alles als Beta-Wehwehchen herunter. Der Schaden hält sich eh in Grenzen, da von den 10000 angekündigen Büchern erst eine Handvoll digitalisiert sind.

Wann die volltextsuche-online für den gewöhnlichen Bücherwurm zugänglich sein wird, ist weiterhin völlig unklar. Macht aber nichts - wir haben ja Google.

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PDF-Dateien mit Word öffnen

deskPDF benutze ich schon lange als günstige Lösung, um aus allen möglichen Dateien per simplem Drag'n'Drop PDFs zu machen. 

Neu beherrscht der Hersteller Docudesk auch den Salto rückwärts: deskUNPDF konvertiert PDF-Dateien in ein Word-lesbares Format. So ist es ein Leichtes, Text oder Bilder aus PDFs zu übernehmen oder Korrekturen anzubringen.

deskUNPDF funktioniert erstaunlich gut. Verschiedene Einstellungen sorgen dafür, dass auch komplexere Dokumente originalgetreu umgewandelt werden. Lediglich mit den deutschen Umlauten hatte meine Testversion gelegentlich Mühe.

Eine Konversion kann von fast überall her gestartet werden: per Drag'n'Drop auf dem Desktop, im Datei-Menü von Word, im Kontextmenü des Explorers oder direkt in der Anwendung.

Für eine Einzelplatzlizenz verlangt Docudesk USD 39.95. Ein Schnäppchen, finde ich! Bei 100 Lizenzen sinkt der Preis auf USD 23 pro Arbeitsplatz. Inbegriffen sind alle neuen Versionen während eines Jahres. Gegen einen geringen Aufpreis gilt diese "Upgradeversicherung" für zwei oder drei Jahre.

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