Profis und Amateure schreiben gemeinsam

Wired und newassigment.net starten ein Experiment: auf Assignment Zero schreiben professionelle Redaktoren und Amateurjournalisten gemeinsam.

(via face2blog)

Die aktuellen Themen werden in kleinere Assignments aufgeteilt. Aufwändigere Aufträge wie zum Beispiel ein Interview sind als "individual" gekennzeichnet und werden durch einen einzelnen Autor erledigt. Zu mit "crowd" markierten Assignments kann jeder beitragen.

Die Profis sorgen anschliessend dafür, dass aus den verschiedenen Puzzleteilen ein verwertbares journalistischen Gesamtbild entsteht.

Ich bin gespannt, ob sich das Prinzip des Crowdsourcing (übrigens auch ein Thema auf Assigment Zero) in dieser Form bewähren wird. Wer hat Erfahrung damit? 

Blogcamp Switzerland: Nur noch wenige Plätze

Das Blogcamp Switzerland von kommenden Samstag an der ETH scheint ein Erfolg zu werden: von den 200 verfügbaren Plätzen sind gerade noch 13 frei. 18 Teilnehmer haben sich für eine Präsentation eingetragen.

Nun versuchen die Organisatoren noch, Bundesrat Moritz Leuenberger - seit dieser Woche ebenfalls Blogger - nach Zürich zu bringen.

Im SARI zum Vorstellungsgespräch?

Jason Warner von meritocracy.net schätzt, dass er in seiner HR-Karriere schon etwa 4000 Vorstellungsgespräche geführt hat, davon über die Hälfte per Telefon. 

Sein Tipp, um bei den immer beliebteren verhaltensorientierten Fragen ("Erzählen Sie mir von einer Situation, wo...") eine gute Figur zu machen: die Antworten nach dem SARI-Prinzip strukturieren.

  • Situation: Worum ging es?
    Nicht zu viele Details, aber genug Informationen, damit sich der Gesprächspartner in die Situation hineinversetzen kann.
  • Aktion: Was habe ich konkret getan?
    Immer "ich", nicht "wir".
  • Resultat: Wie ist es herausgekommen?
    Wenn möglich Kennzahlen oder andere quantifizierbare Verbesserungen nennen.
  • Was ist daran interessant?
    Sicherstellen, dass sich der Gesprächspartner an das Beispiel erinnert. Eine Anekdote anfügen oder das Wichtigste nochmals herausstreichen.

Es gibt übrigens nicht beliebig viele dieser Fragen, die auf das Verhalten abzielen. Sich vor dem nächsten Vorstellungsgespräch auf die Top 10 vorzubereiten, ist sicher keine schlechte Idee.

eSourcing-Wiki gestartet

Die Betreiber von esourcingforum, einem bekannten Spend Management Blog, haben eSourcingWiki vorgestellt (via Spend Matters).

Auf einem Wiki können die Leser Webseiten online bearbeiten, ergänzen und kommentieren. So wird das vorhandene Wissen laufend vermehrt und vernetzt.

Bei eSourcingWiki ist der Grundstein mit folgenden Dokumenten gelegt:

An fünf weiteren Themen arbeiten David Bush und seine Kollegen von iasta noch.

Eine Second Life-Filiale auch für Ihre Firma?

 

Fast täglich ist von Firmen, Organisationen und Medien zu lesen, die den Schritt in die virtuelle Welt Second Life wagen. Über 3 Millionen Nutzer haben ein alter ego in diesem Paralleluniversum, davon sprechen gut 10% Deutsch.

Wo liegen die Marketing-Chancen einer Präsenz in Second Life? Welche Ideen versprechen am meisten Erfolg? Auskunft dazu gibt ein kostenloses Whitepaper von Pixelpark.

Ebenfalls sehr hilfreich ist diese kritische Würdigung von Second Life bei Internet Briefing, von wo aus einige interessante Links weiterführen.

Bezahltes Bloggen für einen guten Zweck?

Bei Meinungs-Marktplatz trigami ist eine Kampagne für das Hilfswerk JAM Schweiz angelaufen. Ich wurde eingeladen, eine Rezension zu schreiben. Obwohl ich die Idee von trigami toll finde und auch schon für einen Produktreview bezahlt wurde, mochte ich dieses Mal nicht mittun.

trigami wagt sich mit dieser Aktion auf sehr dünnes Eis, wie ich finde. Auch wenn es nur 10 Franken sind und ich diese auch gleich wieder zurückspenden kann: ein Hilfswerk empfehle ich aus Bauch und Herz heraus - und auf jeden Fall 100% persönlich.

Matthias Tobler von JAM erliegt einem Trugschluss, wenn er meint, bezahlte Rezensionen seien wie die Mund-zu-Mund-Propaganda unter Freuden und Bekannten, die sich offline als besonders spendenwirksam erweist. Und wenn es nur darum geht, JAM bekannt zu machen, ist trigami nicht der richtige Kanal - dann ist (Online-)Werbung gefragt.

Schon bei ersten Rezension ist noch eine andere Gefahr ans Licht gekommen: Hilfswerke sind nicht einfach Firmen, sondern Organisationen, die sich nahe an Politik und Religion bewegen. Sollte da tatsächlich kein reiner Wein eingeschenkt worden sein, könnte der Schuss nicht nur für JAM Schweiz und trigami, sondern auch für gutgläubige Blogger nach hinten losgehen.

(Mir fällt gerade auf, dass dieser Beitrag wohl auch als bezahlte Rezension durchgegangen wäre. Aber wie gesagt, ich habe hier aufs Sponsoring ausdrücklich verzichtet.)

Update: Matthias Tobler hat inzwischen klar gemacht, wie JAM (Joint Aid Management) und JAM (Jesus Alive Ministries) verknüpft sind oder zumindest waren. Warum nicht gleich?

Update [14.3.2007 0745]: Und der Schuss scheint wirklich nach hinten loszugehen.

Update [14.3.2007 1520]: Remo Uherek von Trigami nimmt Stellung zur Geschichte:
Von Hilfswerken und Transparenz (und mein Kommentar dazu)

Europataugliche E-Rechnungen von Ariba

Die Spend-Management-Produkte von Ariba können ab sofort besser mit länderspezifischen Anforderungen an E-Rechnungen umgehen.

Ariba hat die Software so erweitert, dass insbesondere die Mehrwertsteuer in verschiedenen europäischen Ländern gesetzeskonform ausgewiesen und abgerechnet wird.

Online-Börse für neue Technologien

Das Forschungszentrum Karlsruhe präsentiert auf der neuen Plattform Research to Business über 100 aktuelle Forschungsergebnisse. Die technischen Lösungen sind nach Anwendungsgebietet geordnet und, wie zum Beispiel dieser heizbare keramische Glühstift, komplett dokumentiert.

Unternehmen aus der Industrie, die eine Erfindung einsetzen oder vermarkten möchten, können mit einem Innovationsberater des Instituts Kontakt aufnehmen. Alle Technologieangebote sind bereits professionell patentrechtlich geschützt.

(via golem, mehr dazu im Research to Business Newsletter)

Jede Woche Strictly Business

Bei Search Engine Land erscheint ab sofort jeden Mittwoch die Kolumne "Strictly Business". Darin geht es um Online-Marketing von Unternehmen zu Unternehmen (B2B). Den Anfang machte gestern Patricia Hursh mit Reducing Barriers To Online Registration.

Mogst aa guugeln? Bayern sagt ja zu Book Search

Die Bayerische Staatsbibliothek macht als erste deutsche Bibliothek bei Google Book Search mit. Zahlreiche der bedeutendsten Werke der deutschen Literatur, darunter viele einzigartige Bestände der Bibliothek, werden so Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zugänglich gemacht. Das Projekt beschränkt sich auf Werke, die keinen Urheberrechten mehr unterliegen.

Zur Pressemitteilung vom 6.3.2007

Beiträge 11 - 20 / 25