Mit dem Handy via Postfinance bezahlen

Über die neue Postfinance Handyzahlung können Postkonto-Inhaber Produkte und Dienstleistungen mit einem SMS bestellen und gleich abbuchen lassen.

Anmelden kann man sich ebenfalls per SMS. Für den einmaligen Vorgang sollten Postfinance-Karte und Kartenleser griffbereit sein.

Die Liste der Firmen, die Zahlung über das neue Verfahren akzeptieren, ist leider noch sehr kurz.

(via relab.ch)

eCH schickt swissDIGIN in die Vernehmlassung

swissDIGIN soll als Schweizer eGovernment-Standard für E-Invoicing verabschiedet werden. eCH hat gestern die entsprechende Vernehmlassung in die Wege geleitet. Eingaben zum Antrag nimmt eCH bis am 14. August 2007 online oder per Email entgegen.

swissDIGIN-Forum beleuchtet Archivierung von E-Rechnungen

 

Am 13. Juni findet in Basel das vierte swissDIGIN-Forum statt. Thema der Veranstaltung ist die Archivierung von elektronischen Rechnungen.

Welche Gesetze sind relevant? Wie sehen Erfolg versprechende Lösungsansätze aus? Wie sagen Revisionsgesellschaften und der Steuervogt dazu?

Antwort auf diese Fragen geben Vertreter des Competence Center E-Business Basel, der ESTV und PWC. Zwei weitere Unternehmen berichten aus der Praxis, wie sie Rechnungen auf CD oder online archivieren.

Programm als PDF
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Mehr zu swissDIGIN im Interview mit Christian Tanner

swissDIGIN-Interview mit Christian Tanner

Für die Zeitschrift ITBusiness habe ich mit Christian Tanner, Projektleiter von swissDIGIN, ein spannendes Gespräch über E-Rechnungen in der Schweiz geführt:

swissDIGIN macht Unternehmen fit für E-Invoicing (PDF)

Zwei interessante Antworten mussten wir im gedruckten Artikel aus Platzgründen weglassen. Hier sind sie als kleiner eBusinessBlog-Bonus.

Global präsente Dienstleister wie Ariba glauben, sie könnten ohne Roaming auskommen. Was sagen Sie ihnen?

Gerade Ariba vetritt sehr stark die Sichtweise des Beschaffers. Setzt eine Einkaufsorganisation auf eine solche globale Plattform, soll sie ihre Lieferanten idealerweise gleich mitziehen. Wenn der Anbieter das durchsetzen kann, braucht es tatsächlich kein Roaming. Der Ansatz verkennt aber die Bedürfnisse der Lieferanten. Ich halte ihn deshalb für nicht besonders nachhaltig.

Sie sind Vice Chair in einem Projekt der UNO mit ähnlichen Zielen wie SswissDIGIN. Dort bekommen Sie bestimmt mit, wie sich E-Invoicing in anderen Ländern entwickelt. Wie schlägt sich die Schweiz im Vergleich?

Ende der 90er Jahre spielte die Schweiz eine Pionierrolle. Jetzt sind wir immerhin noch in der vorderen Hälfte des Feldes. Überholt haben uns die skandinavischen Länder, weil dort die Politik als wesentlicher Treiber von E-Invoicing auftritt. In Dänemark zum Beispiel sind 440'000 Lieferanten per Gesetz verpflichtet, elektronische Rechnungen an öffentliche Beschaffer zu stellen! Allerdings läuft dort nicht alles voll digitalisiert: es wurden auch grosse Scanzentren eingerichtet.

Roaming für E-Rechnungen erhält Schub

Die drei grossen Schweizer E-Rechnungsanbieter Paynet, Postfinance und Swisscom IT Services haben gemeinsame Richtlinien für Roamingverbindungen definiert. Das Regelwerk soll den Weg zu einem flächendeckenden Netzwerk für elektronische Rechnungen ebnen.

Die Richtlinien setzen auf der Prozessebene an und schränken die Anbieter in der technischen Umsetzung nicht ein. Auch andere E-Rechnungsanbieter können von den erarbeiteten Grundlagen profitieren.

In den nächsten Wochen wird die Suche nach konkreten Pilotprojekten intensiviert. Damit soll von Anfang an sichergestellt werden, dass sich die Roamingverbindungen für die E-Rechnungsanbieter auch rechnen.

(via swissDIGIN)

Dazu sage ich nur: endlich! Dass Paynet sich zierte, mit Swisscom IT Services und Postfinance zu roamen, hat den Charme von E-Rechnungen bis anhin arg begrenzt. Rechnungssteller wie Rechnungsempfänger wollen mit einer einzigen Anbindung möglichst alle ihre Geschäftspartner erreichen.

Kreditoren automatisieren lohnt sich!

Unternehmen, die ihre Kreditorenrechnungen automatisch verarbeiten, haben weniger Aufwand für Abklärungen und geraten seltener in Verzug. Sie sparen Geld und Zeit: die Kosten pro Rechnung sinken um bis zu 90%, die Durchlaufzeit um die Hälfte.

Die E-Payables-Studie der Aberdeen Group zeigt auf, was eine Firma tun muss, damit ihre Kreditabteilung zu den Besten gehören kann.

Neben klaren Zielen, die im Einklang mit denen von Finanzabteilung und Einkauf stehen, geht es vor allem um Datentransparenz. Oft kann heute nicht einmal die Frage "Haben Sie unsere Rechnung erhalten?" von allen Beteiligten schlüssig beantwortet werden.

Die notwendigen technischen Lösungen existieren und sind teilweise bereits gut etabliert:
  • E-Invoicing- und Zahlungsnetzwerke
  • Kombinierte Dokumentenmanagement- und Scanning-Lösungen, die auch Workflows abbilden können
  • Werkzeuge für das Ausgabenmanagement
(via Sourcing Innovation)

Österreich: E-Rechnungen nicht umsatzsteuerkonform

Die meisten elektronischen Rechnungen, die in Österreich verschickt werden, erfüllen die umsatzsteuerlichen Vorschriften nicht.

Diesem Befund der Wirtschaftskammer Österreich will die Beratungsfirma Deloitte abhelfen. Sie erklärt in einem Dossier, wie aus einem PDF eine rechtsgültige elektronische Rechnung wird. EBPP.de hat die wichtigsten Punkte daraus zusammengefasst.

Europataugliche E-Rechnungen von Ariba

Die Spend-Management-Produkte von Ariba können ab sofort besser mit länderspezifischen Anforderungen an E-Rechnungen umgehen.

Ariba hat die Software so erweitert, dass insbesondere die Mehrwertsteuer in verschiedenen europäischen Ländern gesetzeskonform ausgewiesen und abgerechnet wird.

EBPP-Roaming zwischen GHX und PayNet


Die Transaktionsplattform für das Gesundheitswesen Global Healthcare Exchange (GHX) ist seit Anfang Februar technisch mit PayNet verbunden. GHX- und PayNet-Teilnehmer haben erste signierte E-Rechnungen ausgetauscht, die den Anforderungen der Mehrwertsteuergesetze genügen.

GHX bildet mit der elektronischen Rechnung via Paynet nun den gesamten E-Procurement-Prozess ab. Darüber freuen sich Krankenhäuser, Lieferanten und Grossisten, die bereits Bestellungen und Lieferscheine über die GHX-Plattform austauschen.

Und auf der E-Invoicing-Roaming-Landkarte von SwissDIGIN gibt es wieder einmal eine Verbindung mehr.

USA: E-Rechnung im Aufwind

Wenn's nach Forrester geht, werden bis in fünf Jahren über 60 Millionen US-Haushalte Rechnungen elektronisch empfangen und bezahlen - knapp über die Hälfte (63%) mehr als heute.

An diesem Wachstum sind junge Endverbraucher - die sogenannten Gen Yers - weit überproportional beteiligt. Die Entwicklung wird eher von den Banken als von den Rechnungsstellern getrieben.

Erstaunlicherweise wächst die Zahl der Anwender zukünftig pro Jahr prozentual nicht mehr so stark wie im Spitzenjahr 2005, wo sie um 34% zunahm. Handgelenk mal Pi nachgerechnet sieht Wachstumskurve ungefähr so aus (Mio User):



Offenbar läuft der EBPP-Markt also schon auf erste Sättigungserscheinungen zu. In den USA wohlgemerkt - die Schweiz befindet sich leider immer noch ganz links auf der Grafik.

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