SwissDIGIN: Merkblatt und Roaming-Landkarte

Bei SwissDIGIN sind folgende Dokumente über E-Invoicing herunterzuladen:

E-Invoicing-Day am 6. März in Zürich

 

Um die elektronische Rechnung auch länderspezifisch behandeln zu können, bietet EXPP ergänzend zum European Summit lokale Veranstaltungen in der jeweiligen Landessprache an. 

Am E-Invoicing-Day vom 6. März 2007 in Zürich berichtet Maria Winkler über aktuelle rechtliche Aspekte der elektronischen Rechnung. Manor, Coop und das Kantonsspital Aarau steuern Praxisberichte bei. Christian Tanner von SwissDIGIN moderiert den Anlass.

Der Event kostet für Teilnehmende aus Unternehmen, welche die Einführung einer E-Invoicing-Lösung planen, CHF 295. Der reguläre Preis beträgt CHF 895.

Ein Zusatztag für CHF 995 behandelt "Rechtliche Aspekte der elektronischen Archivierung".

Elektronische Rechnungsstellung fliegt - aber tief

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Die E-Invoicing-Initiative swissDIGIN hat sich im internationalen Umfeld etabliert. In der Praxis zögern viele Unternehmen, elektronisch Rechnung zu stellen. Ohne Druck der Grosskunden läuft kaum etwas.

Gut 50 Interessierte pilgerten gestern nach Basel, um sich mit E-Invoicing-Szenarien für Rechnungssteller auseinanderzusetzen. Die Projektleiter Ralf Wölfle und Christian Tanner vom CCEB eröffneten die dritte swissDIGIN-Forum Veranstaltung mit guten Nachrichten.

GS1 und B2Bnet gehören neu zum Kreis der 13 offiziellen swissDIGIN-Partner. Interessengruppen im In- und Ausland nehmen die Aktivitäten des Forums verstärkt wahr. So will eCH den swissDIGIN-Inhaltsstandard auch im E-Government verwenden. Im E-Invoicing Cluster von economiesuisse beteiligt sich swissDIGIN am Dialog mit der ESTV  über die Revision der zentralen Verordnung ElDI-V.

Keine einfache Wahl

Elektronische Rechnungsstellung lässt sich auf sehr unterschiedliche Weise realisieren. Die Lösungspalette reicht von der manuellen Erfassung in einem Webportal bis zur technisch aufwändigen direkten Systemanbindung. Wenn ein Kunde seine Anforderungen aufs Tapet bringt (und Grossunternehmen pflegen das ziemlich ultimativ zu tun), ist guter Rat teuer.

Wieviel manueller Aufwand und Medienbrüche tragbar sind, hängt dabei hauptsächlich vom Rechnungsvolumen ab. Je mehr Belege zu bewältigen sind, desto eher lohnt sich eine technisch aufwändige Lösung. Wenn der Kunde einen bestimmten Lösungspartner vorschreibt, stehen die sinnvollen Varianten aber vielleicht gar nicht zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund berichteten vier Firmen über ihre Erfahrungen mit verschiedenen Szenarien. Iromedica , CopyQuick und LB Logistik bestätigten zunächst, was zur elektronischen Rechnungsstellung motiviert. E-Invoicing wurde überall erst aktuell, als es ein Kunde explizit forderte.

Bei allen drei Unternehmen war die technische Lösung von den Kunden vorgegeben. Zwei Rechnungssteller hatten deshalb Nachteile in Kauf zu nehmen: CopyQuick eine überproportional teure Lösung, LB Logistik mehrfachen Aufwand.

Where's the beef?

Aus ganz anderer Warte betrachtete Josef Kremer von Swisscom Mobile das Thema. Zwei Millionen Rechnungen pro Monat verursachen beim Telekomanbieter Kosten von über 10 Millionen Franken pro Jahr. Grund genug, sich aktiv mit E-Invoice zu beschäftigen.

Erstaunlicherweise stehen die Kosteneinsparungen bei Swisscom Mobile aber nicht im Vordergrund. Der Aufwand für die hausintern mit Conextrade realisierte Lösung ist sogar sehr hoch. E-Invoicing ist vor allem darum aktuell, weil der Kunden einen Nutzen (etwa höhere Kostentransparenz) davon hat und sich dadurch ans Unternehmen binden lässt.

Kremer meldete denn auch berechtigte Zweifel an den aktuellen E-Invoicing-Marktmodellen an: der Nutzen entsteht beim Kunden, der dafür aber nicht bezahlen will. Die Handelsplätze, die sich als Mittelsmänner auch noch schadlos halten müssen, liefern sich bereits heute einen erbitterten Kampf um die viel zu wenigen Kunden.

Roaming entwickelt sich schleppend

Das erklärt wohl, warum der grosse Durchbruch beim Roaming, also der Weiterleitung von Rechnungen über verschiedene Plattformen hinweg, ausgeblieben ist.

Christian Tanner konnte zwar einige Neuzugänge auf der EBPP-Roaming-Landkarte  der Schweiz vermelden. Es handelt sich aber grösstenteils um unilaterale Verbindungen zwischen zweitrangigen Playern und den "Grossen" PostFinance, PayNet und Swisscom IT Services.

Von der Interoperabilität dieser drei Anbieter hängt ab, wie sich E-Invoicing in der Schweiz weiter entwickeln wird. Dass sich PayNet offenbar vornehm zurückhält, stösst zunehmend auf offenes Unverständnis.

Empfehlungspapier für Rechnungssteller

swissDIGIN möchte Rechnungssteller in die Lage versetzen, E-Invoicing aktiv anzugehen und gegenüber Anforderungen ihrer Kunden kompetent aufzutreten. Zu diesem Zweck wurde an der Veranstaltung ein Empfehlungspapier besprochen, das etwa Mitte Dezember auf der swissDIGIN-Website veröffentlicht wird.

Die nächste Veranstaltung des swissDIGIN-Forums ist für den 13. Juni 2007 geplant.

SwissDIGIN-Forum am 29.11.2006

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Am dritten SwissDIGIN-Forum dreht sich alles um E-Invoicing-Szenarien für Rechnungssteller.

Vier Erfahrungsberichte aus Handel und Industrie stehen im Zentrum der Veranstaltung, die am 29.11.2006 nachmittags in Basel stattfindet.

Die Teilnehmenden sollen aber auch etwas Handfestes mit nach Hause nehmen können, wie Christian Tanner und Ralf Wölfle, Co-Leiter des SwissDIGIN-Forums, in der Einladung schreiben: "Auf der Grundlage des Einführungsreferats und der Erfahrungsberichte soll ein vorbereitetes Empfehlungspapier für Rechnungssteller diskutiert werden".

In seiner endgültigen Version wird das Empfehlungspapier Rechnungsstellern helfen, sich im E-Invoicing zu positionieren, und für bestimmte Segmente sinnvolle Lösungsszenarien aufzeigen.

Das SwissDIGIN-Forum, eine Initiative des Competence Center E-Business Basel an der Fachhochschule Nordwestschweiz, ist die führende branchenneutrale Schweizer Plattform zur Förderung des elektronischen Rechnungsaustauschs zwischen Unternehmen. Über 60 Organisationen und Unternehmen wirken aktiv am Forum mit.

Detailprogramm und Anmeldung

SwissSign ist dritter Schweizer PKI-Anbieter

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SwissSign hat die Zertifizierung als PKI-Anbieterin erhalten. Das Tochterunternehmen der Schweizerischen Post ist damit nach Swisscom Solutions und QuoVadis der dritte Schweizer Anbieter, der elektronische Zertifikate ausstellen kann, die dem Bundesgesetz über die elektronische Signatur (ZertES) entsprechen.

Nach der erfolgreichen Zertifizierung wird SwissSign nun entsprechende Produkte ausarbeiten. Die neue Produktelinie wird die SwissSign Produktepalette ergänzen und unter dem Namen Platin angeboten werden.

Schweizer Franken bei PayPal

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PayPal ermöglicht ab sofort auch Zahlungen in Schweizer Franken. Der zur eBay-Firmengruppe gehörende Online-Zahlungsdienst ist mittlerweile in 103 Ländern und 16 Währungen verfügbar und wird von über 100 Millionen Menschen genutzt.

Keine Zukunft für easyp@y der Swisscom

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Swisscom stampft Ihre Micropayment-Lösung easyp@y per Ende März 2007 ein, wie die Handelszeitung heute berichtet. Vom Aus betroffend sind rund 50 Firmenkunden und drei Mitarbeitende.

Der Entscheid wird mit der nicht erreichten Wirtschaftlichkeit begründet. Warum es nicht klappen konnte und auch nicht mehr klappen wird, ist treffend bei Thomas Lang nachzulesen.

E-Rechnung für Private: Paynet und Postfinance spannen zusammen

Paynet und Postfinance starten eine gemeinsame Initiative, um die Verbreitung elektronischer Rechnungen bei Privatpersonen zu steigern.

Eine Informationsplattform soll den Endkunden E-Billing schmackhaft machen. Zudem wird ab sofort einheitlich der Begriff "E-Rechnung" für eine elektronisch gestellte Rechnung verwendet.

Die Zusammenarbeit beschränkt sich auf die gemeinsame Vermarktung der E-Billing-Dienstleistungen. Die Systeme PayNet und yellowbill bleiben unabhängig voneinander bestehen.

Derzeit können Rechnungen von etwa 100 Rechnungsstellern in den E-Banking-Systemen von über 80 Finanzinstituten in Empfang genommen werden.

Obwohl grosse Rechnungssteller wie Swisscom und praktisch alle im Retailgeschäft tätigen Finanzinstitute darunter sind, wartet die elektronische Rechnung im B2C  immer noch auf ihren Durchbruch. Nur so ist es zu erklären, dass nun zwei der Hauptkonkurrenten auf dem Markt in der Kommunikation zusammenspannen.

giropay erreicht 17 Millionen Bankkunden

Das deutsche Internet-Bezahlverfahren giropay erreicht dank der Unterstützung diverser mittelgrosser Banken 17 Millionen Kunden, was mehr als die Hälfte des Marktes ausmacht. Noch nicht dabei sind die privaten Grossbanken.

Jetzt sind vor allem die Händler gefordert. Als Grosskunden auf der Anbieterseite kann giropay bisher "nur" eBay und das Wettbüro betandwin vorweisen.

(via heise)

EBPP-Roaming zwischen yellowbill und conextrade

Erstmals ist in der Schweiz der Austausch elektronischer Rechnungen, die der strengen CH-Mehrwertsteuerverordnung genügen, über mehrere Dienstleister hinweg möglich. Postfinance und Swisscom IT Services haben ihre Plattformen yellowbill und conextrade miteinander verbunden.

Dass diese 2005 angekündigte Kooperation nun umgesetzt wurde, stellt einen Achtungserfolg für SwissDIGIN dar, basiert doch das Austauschformat auf diesem von der FHBB propagierten Format.

Durch das "Roaming" erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten von EBPP für Kunden der beiden Unternehmen sicher beträchtlich. Ob damit der elektronischen Rechnungsstellung zu Durchbruch verholfen wird, wie es die Swisscom-Pressemitteilung vollmundig verkündet, muss sich aber erst noch weisen.

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