AdWords ohne eigene Website

Auch Firmen, die im Web nicht mit einer eigenen Site auftreten, können nun (vorerst in den USA) mit Google AdWords werben.

Google bietet KMU eine Hosted Business Page an, die als Landing Page für die Inserate dient. Der Aufbau ist einfach und kann ohne HTML-Kenntnisse bewerkstelligt werden, wie dieses Beispiel zeigt:



Für neue AdWords-Inserenten ist die Hosted Business Page gratis. Sie kann allerdings - darauf weist auch Google klar hin - einer kompletten Website nicht das Wasser reichen.

(via ecin)

Aktuelles Wissen über Email-Marketing

Das Softwareunternehmen Emarsys hat einen Sammelband mit sechs aktuellen Studien und Whitepapers über Email-Marketing zusammengestellt.

Interessenten müssen einige persönliche Daten preisgeben, um den Sammelband kostenlos downloaden zu können.

(via KMU-Marketing-Blog)

Rechtsfallen für Online-Shops

Online-Shops müssen jederzeit darauf gefasst sein, von virtuellen Wegelagerern (letzthin gerade MediaMarkt) mit Abmahnungen gepiesackt zu werden. Nun naht Hilfe - in Form des BVDW-Praxisleitfadens.

Der erklärt zunächst detailliert, wie ein Impressum - oft ein gefundenes Fressen für die Abmahner - aussehen muss, damit es juristisch wasserdicht ist. Im zweiten Teil werden verschiedene Rechtsfallen für Online-Shops anhand von Referenzurteilen illustriert.

Auch wenn die Schweiz ein etwas sicherer Hafen ist, was Abmahnungen angeht: wer Kunden in Deutschland hat, tut gut daran, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Leitfaden ist dafür ein guter Einstieg.

Branchenbuch von Google

Lokale Suche ist im Trend. local.ch, Google Maps oder Windows Live Local (neu übrigens mit 3D-Karten à la Google Earth) zeigen dem User bald jedes Nailstudio in Hintertupfingen und jeden Kebab-Stand an der Langstrasse.

Zuverlässige Daten über solche Kleinstbetriebe sind aber offenbar schwierig zu erhalten, weil sie im Internet kaum präsent sind. Google ermuntert nun diese Unternehmer, selbst aktiv zu werden.

Ein neuer Eintrag ist im Branchencenter innert weniger Minuten erstellt. Neben der Adresse und den Kommunikationsdaten können eine kurze Firmenbeschreibung und die Öffnungszeiten hinterlegt werden.

Google interessiert sich auch für die akzeptierten Zahlungsmöglichkeiten. Für wen  (ausser vielleicht Google selbst?) das relevant sein soll, bleibt aber ziemlich schleierhaft.

Bis zu fünf Kategorien darf der Benutzer auswählen, um das Tätigkeitsgebiet seiner Firma zu beschreiben. Die Liste der Kategorien ist sehr B2C-lastig. Neue Vorschläge sind aber willkommen.

Um Missbrauch zu verhindern, lässt sich Google jeden Eintrag per Post oder telefonisch bestätigen.

Das Google-Branchencenter ist derzeit für die USA, Kanada, die grösseren EU-Staaten und Asien (China, Japan) verfügbar. Ob und wann die Schweiz folgt, ist auf der Site nicht in Erfahrung zu bringen.

Google entwickelt AdWords weiter

adwords logo

Gleich eine ganze Reihe von Ankündigungen zeigt, dass Google sich zum Thema Suchmaschinenmarketing ständig neue Dinge überlegt und diese als interessante Tools unter die Leute bringt:

  • Mit dem Website Optimizer (zB schön vorgestellt bei TechCrunch) kann die Konversionsrate verschiedener Varianten (Titel, Text, Bilder) von Landing Pages statistisch ausgewertet werden. Für dieses Tool sucht Google Beta-Tester!
  • Ebenfalls getestet wird seit einigen Monaten ein neues Preismodell, bei welchem der Werbetreibende erst dann zur Kasse gebeten wird, wenn tatsächlich eine Konversion stattfindet (CPA="cost per action" statt CPC)
  • Bei Google Webmaster Central kann die Aktivität des Googlebots über die letzten 90 Tage graphisch verfolgt werden. Eine Einstellung erlaubt es zudem, die Aktivität des Bots in drei Stufen zu steuern, damit er nicht zu viel Traffic verursacht.

AGOF: Bücher sind der Online-Renner

Die kürzlich publizierten internet facts 2006-I der deutschen Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung AGOF zeichnen ein äusserst detailliertes Bild der Internetnutzung bei unseren nördlichen Nachbarn. Löblich: Der gesamte Berichtsband wird kostenlos zum Download angeboten.

Zur Frankfurter Buchmesse ist eine Sonderauswertung der internet facts zum Thema Buch und Internet erschienen. Die Branche wird sich zweifellos darüber freuen, dass das Buch weiterhin der absolute Online-Renner ist:

  • Bücher sind das meist gekaufte Produkt im Internet, vor Eintrittskarten und Flug-/Bahntickets.
  • Zwei Drittel der Internetnutzer haben in den letzten drei Monaten Bücher gekauft, die Hälfte davon online.
  • Jeder zweite Internetnutzer sucht online nach Informationen über Bücher. Die Wahrscheinlichkeit (Konversionsrate), dass danach ein Kauf erfolgt, beträgt über 60%.

Die Studie zeigt somit eindrücklich, dass das Internet als Informations- und Transaktionsplattform nicht mehr aus dem Buchhandel wegzudenken ist.

Leitfaden zur Suchmaschinenoptimierung für Online-Shops

Bloofusion lokalisiert in einem kostenlosen Leitfaden die sieben häufigsten Problemfelder bei der Suchmaschinenoptimierung für Online-Shops.

Sehr allgemein gehaltene, aber trotzdem nützliche Tipps zeigen, wie die einzelnen Problembereiche angegangen werden können.

Online ist Geiz nicht immer geil

Eine Umfrage bei über 500 Online-Kunden hat ergeben, dass für nur etwa einen Fünftel der niedrigste Preis das entscheidende Kriterium für die Wahl eines Shops ist.

Wichtig sind vielmehr ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis, ein verlässliches Bezahlverfahren und - besonders bei Frauen - die Empfehlung durch Bekannte.

(via golem, mehr bei novomind)

Suchmaschinenmarketing in der Schweiz

ps/ hat mit der Unterstützung von Angelink eine Studie über "Suchmaschinenmarketing in der Schweiz" durchgeführt.

Die Untersuchung hat ein hochinteressantes Stufenmodell (siehe Management Summary) zutage gefördert, wie Suchmaschinenmarketing heute eingesetzt wird.

Etwa ein Drittel der befragten 122 Unternehmen schöpft aus dem Vollen und betreibt sowohl Optimierung wie Keyword-Werbung. Es erstaunt nicht, dass diese Gruppe auch bezüglich Controlling und Erfolg die Nase vorn hat.

Ähnlich viele Unternehmen setzen entweder ausschliesslich Optimierung oder ausschliesslich Keyword-Werbung ein. Reine "Anmelder" und die gänzlich Unerfahrenen machen zu gleichen Teilen den Rest aus.

70% der Teilnehmenden haben zudem angegeben, Ihre Budgets für Suchmaschinenmarketing in den nächsten drei Jahren aufstocken zu wollen.

(Die komplette Studie ist für CHF 190 bei Angelink erhältlich.)

Immer mehr Online-Käufer in Europa

Mehr als die Hälfte aller Europäer mit Internetzugang haben bereits mindestens einmal ein Produkt online gesucht und gekauft.

Online-Markt Nummer 1 bleibt England, das stärkste Wachstum verzeichneten in den letzten drei Jahren Deutschland, Holland und Italien.

Hemmschuhe für Internetshopping bleiben Sicherheitsbedenken und das Bedürfnis, gewisse Produkte in Natura begutachten zu können.

(via Forrester Research)

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