Der Erfolg von eAuctions hängt unter anderem davon ab, was die einkaufende Organisation an Einkaufsvolumen in die Waagschale werfen kann.

Tobias Schönherr vom E-Sourcing Forum hat bei 30 Firmen nachgefragt, ob sie systematisch Bedarfe bündeln (oder warum eben nicht) und mit welchen Produkten das am einfachsten geht.

Auffallend ist, dass die Liste der Gründe, die ein effektives Bundling verhindern, ziemlich lang ausfällt. Die allermeisten Punkte sind rein organisatorischer Natur: die Zeit fehlt, der Einkauf hat zu wenig zu sagen, oder zu viele Köche (Entscheider) verderben den Brei. Viele Unternehmen ist es zudem zu riskant, sich auf nur einen Lieferanten für ein grosses Paket zu verlassen.

Schade, denn die Liste der Produkteigenschaften, die ein Bundling begünstigen, ist fast ebenso lang. Commodities lassen sich natürlich besonders einfach bündeln. Aber auch Produkte und Dienstleistungen, die mit demselben Prozess verknüpft sind, können vielleicht durchaus gemeinsam beschafft werden.

Vorteile zu nutzen gäbe es genügend: mehr Einkaufsmacht, effizientere Abläufe und zwar weniger, aber dafür engagiertere Lieferanten!