16. Mai 2006
Business Process Excellence im Supply Management: es geht nicht ohne IT!
Die e-procure-Keynote von Helmut Kruppke, Vorstandssprecher der IDS Scheer AG, war zunächst einmal ein ziemlich lustlos vorgetragenes Feuerwerk von überladenen Folien und Management-Speak in hoher Kadenz.
Unabhängig von diesem natürlich sehr subjektiven Eindruck waren aber folgende zwei Gedanken doch dokumentationswürdig:
Unabhängig von diesem natürlich sehr subjektiven Eindruck waren aber folgende zwei Gedanken doch dokumentationswürdig:
- USP heisst auch "unique processes" - Kernprozesse des Unternehmens, die einen wahren Wettbewerbsvorteil darstellen, werden immer massgeschneidert sein! Deshalb sollte die zum Einsatz kommende Software in der Lage sein, verschiedenste, auch mit externen Tools wie ARIS beschriebene Prozesse abzubilden (wie es zB die "Service Composition"-Komponente von SAP NetWeaver kann)
- Mit der Implementierung geht's erst richtig los - Projekte sind nicht mit der Softwareeinführung abgeschlossen, sondern erst, wenn sich der gewünschte ROI auch tatsächlich einstellt. Messbarer Erfolg bedingt eine konsequente (wiederum IT-gestützte) Prozessdatenerhebung und -auswertung. Eine solide, aussagekräftige Datenbasis verhindert auch, dass beigezogene Berater für Analysen statt für Problemlösungen bezahlt werden müssen!

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