BME lanciert Karriereportal
Der Deutsche Bundesverband Materialwirtschaft und Einkauf BME vermittelt ab Mitte September Einkäufer und Logistiker:
Der Bedarf an qualifiziertem Personal im Bereich Einkauf und Logistik wächst stetig. Die Unternehmen wenden sich mit ihrer Nachfrage verstärkt an den BME, da der Verband als Drehscheibe für Einkauf und Logistik fungiert.
Mit dem Aufbau eines online Karriereportals reagiert der BME auf diese Nachfrage und bietet eine Plattform zur Unterstützung von Arbeitgebern und potentiellen Bewerbern beim Such- und Findungsprozess von qualifiziertem Personal und adäquaten Stellenangeboten.
Unternehmen, die Personal suchen, können ihre Stellenangebote im BME-Karriereportal veröffentlichen und damit gezielt potentielle Bewerber für den Bereich Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik ansprechen. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, das Unternehmen mit einem entsprechenden Firmenprofil prominent zu platzieren. Stellensuchende nutzen das Karriereportal, um sich über vakante Positionen im Bereich Einkauf und Logistik zu informieren. Ab Mitte September 2007 wird das Karriereportal unter www.bme.de live geschaltet.
Stellensuchende nutzen das Karriereportal, um sich über vakante Positionen im Bereich Einkauf und Logistik zu informieren.
Beschaffung im Jahr 2082
SupplyManagement.com hat sechs Zukunfts- und Beschaffungsexperten gefragt, wie Unternehmen im Jahr 2082 einkaufen werden.
Hier einige interessante Prognosen:
- Nicht mehr einzelne Unternehmen, sondern ganze Supply Chains stehen miteinander im Wettbewerb. Die klassischen Einkäufer werden durch heterogene Teams ersetzt. Sie optimieren Kosten und Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
- Umwelt, Ethik und soziale Verantwortung bekommen in Beschaffungsentscheidungen (wieder) mehr Gewicht.
- Viele Beschaffungsprozesse werden automatisch zwischen künstlich intelligenten Maschinen abgewickelt. Nur für persönliche Dienstleistungen, Freizeit und Unterhaltung kommt der Mensch noch direkt ins Spiel.
eCl@ss-Download nicht mehr gratis
Der Klassifikations- und Produktbeschreibungsstandard eCl@ss wird kostenpflichtig. Nur deutsche Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern können den Standard dank der staatlich geförderten Initiative eCl@ss für den Mittelstand weiterhin kostenlos herunterladen.
Die soeben erschienene Version 5.1.4 von eCl@ss umfasst 30300 Klassen und 14100 Standardmerkmalleisten. Damit können Produkte und Dienstleistungen branchenübergreifend sehr präzise beschrieben werden.
Der Trägerverein von eCl@ss treibt die internationale Verbreitung des Standards weiter voran und ist seit diesem Jahr auch in Frankreich und den USA präsent. eCl@ss wurde bereits in sieben Sprachen übersetzt, acht weitere sind in Vorbereitung.
Gestützt auf die Downloadzahlen der vergangenen Jahre bezeichnet sich eCl@ss als international führend.
eSourcingWiki mit mehr Fleisch am Knochen
Das eSourcingWiki wird zum Sommeranfang kräftig erweitert.
Die neuen Kapitel handeln von:
- e-RFx & Supplier Management
- Center Led Purchasing
- Supplier Performance Management
- Demand Driven Supply
- Six Sigma
- Procurement Outsourcing
- Low Cost Country Sourcing
- Talent Management
Vier weitere Wikis sind in Vorbereitung.
Daneben gibt es zwei Whitepapers zu den Themen Low Cost Country Sourcing und Supplier Relationship Management.
Coupa: E-Procurement meets Open Source
Auf diese E-Procurement-Lösung sollten Sie unbedingt einen Blick werfen: Coupa bildet den kompletten Einkaufsprozess für Kataloggüter inklusive Punchouts, Freiformbestellungen und Genehmigungsworkflows ab.
Der Clou ist: Die Basisversion eProcurement Express ist - als erste und einzige E-Procurement-Lösung - gratis. Download (für Windows, Macintosh und Linux), lokale Installation und Datenimport sollen nicht mehr als einen Tag dauern.
Beim kostenpflichtigen grossen Bruder eProcurement Enterprise kommen umfassende RFQ-, E-Invoicing- und Reportingfunktionen dazu. Für diese Version bietet Coupa auch mehr Training und Support. Sie kann zudem im Software-as-a-Service-Modell online bezogen werden.
Die Gesamtkosten (TCO) der Lösung betragen dabei laut Coupa nur 10% bis 20% dessen, was ein Unternehmen für eine herkömmliche E-Procurement-Lösung auslegen müsste.
E-Procurement und E-Sourcing von SAP
SAP hat letzte Woche an der SAPPHIRE allerhand neue Produkte und Strategien angekündigt. Interessant ist vor allem, wie SAP den Rückstand gegenüber führenden Anbietern von E-Procurement- und E-Sourcing-Lösungen aufholen will.
Bei Sourcing Innovation gibt's eine sorgfältige Analyse und Zusammenfassung dazu mit vielen weiterführenden Links, unter anderem auf Blogs, deren Autoren von SAP persönlich zum Event geladen waren.
Die europäische Ausgabe der SAPPHIRE-Konferenz findet vom 14. bis 16. Mai in Wien statt.
eSourcing-Wiki gestartet
Die Betreiber von esourcingforum, einem bekannten Spend Management Blog, haben eSourcingWiki vorgestellt (via Spend Matters).
Auf einem Wiki können die Leser Webseiten online bearbeiten, ergänzen und kommentieren. So wird das vorhandene Wissen laufend vermehrt und vernetzt.
Bei eSourcingWiki ist der Grundstein mit folgenden Dokumenten gelegt:
- Strategic e-Sourcing Best Practices
- On-Demand / SaaS Application Platforms
- Spend Analysis and Opportunity Assessment
An fünf weiteren Themen arbeiten David Bush und seine Kollegen von iasta noch.
e_procure 2007: Das Kongressprogramm
Der BME hat das Detailprogramm des Kongresses an der e_procure&supply 2007 veröffentlicht. Die Fachmesse für elektronische Beschaffung findet von 25. bis 27. April in Nürnberg statt.
Interessant finde ich vor allem die Fachforen 1 bis 5, die folgenden Themen gewidmet sind:
- Standards im E-Procurement
- Zusammenarbeit mit Partnern
- Optimierung und Controlling des operativen Einkaufs
- Erfolgsrezepte für Auktionen und Ausschreibungen
- eLogistics - Was bietet RFID wirklich?
Ich werde an diesen Veranstaltungen teilnehmen und würde mich freuen, dort Leser des eBusinessBlogs zu treffen. Lassen Sie doch per Kommentar oder über XING von sich hören!
eSourcing macht den Unterschied
Wodurch zeichnen sich die besten Einkaufsorganisationen aus? Aberdeen hat 161 Firmen befragt.
Die "best in class"-Unternehmen zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
- Ausnahmslos alle haben strategische Sourcingprozesse installiert.
- 60% des Einkaufsvolumens werden strategisch gesourced.
- Alle nutzen systematisch ein eSourcing-Tool. Sie wickeln einen Drittel des Einkaufsvolumens darüber ab - mehr als doppelt soviel wie die Vergleichsunternehmen.
- Sie identifizieren mit eSourcing höhere Einsparpotenziale - und realisieren diese viel konsequenter.
- Bei über 60% der eSourcing-Events ist der Preis nicht das allein ausschlaggebende Kriterium.
(via E-Sourcing Forum)
Der Nutzen von eSourcing ist schon beeindruckend. Der Schlüssel zum Erfolg liegt aber letztlich in einer sauberen Strategie und dem geschickten Einsatz der Tools von Fall zu Fall. Definitiv passé sind die Zeiten der reinen Preisauktionen. Im Trend sind eindeutig multi-attribute auctions - sie funktionieren einfach besser!



