Cash daily: Anspruch top, Umsetzung... naja
Cash daily definiert sich als "Livepaper" oder "elektronische, interaktive Zeitung".
In der Praxis sieht's dann etwas nüchterner aus:
Hinter dem "persönlichen CASH daily Livepaper" versteckt sich zwar ein netter Browser mit nützlichen Navigationsfunktionen und einigen dynamischen Elementen, aber wirklich personalisierbar, zum Beispiel nach Themen, ist da gar nichts.
Eine einzige Qual ist der Podcast. Das anderswo monierte Baaseldiitsch wäre zu ertragen, wenn es nicht an der allgemeinen Sprachgewandtheit der Sprecherinnen und Sprecher fehlen würde.
Richtig Sorgen bereitet die redaktionelle Qualität. Wenn Aussenschaltungen schon von ständigem Krächzen und Knacken begleitet sind, dürfte doch immerhin zu erwarten sein, dass sich der Interviewer seine Fragen vorgängig überlegt hat und nicht mehrmals fliegend umzuformulieren versucht.
Heute Morgen wurde gleich ein ganzer Beitrag über die Gewinnwarnung und den darauffolgenden Börsentaucher von Yahoo versifft. Das nächste Mal die Pressemeldung genau lesen, bitte. Verlangsamtes Wachstum der Internetwerbung in zwei Kategorien ist nun mal noch nicht mit einem Rückgang gleichzusetzen. Kein Wunder, dass der Interviewpartner von web2com doch etwas ratlos rüberkam.
Mehr über Cash daily gibt es am 3.10. in Zürich bei Internet Briefing (ehemals Internet Efficiency Club), der grössten Schweizer Community von Internet Professionals, direkt von Christoph Bauer, CEO der Cash-Gruppe zu erfahren.

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