swissreg neu mit persönlichem Suchportal

 

swissreg, das Marken-, Patent- und Designregister des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum, bietet neu eine persönliche mypage an.

Auf der mypage können Suchanfragen abgespeichert und als "Überwachungen" in regelmässigen Abständen ausgeführt werden. Die letzten 200 Suchvorgänge bleiben automatisch in der Historie erhalten.

Ein guter Ansatz - es ist aber schade, dass nicht gleich auch eine aktive Benachrichtigung via Email und RSS mit eingebaut wurde.

CASH nur noch digital

Am vergangenen 3. Oktober erzählte CEO Christoph Bauer im Internet-Briefing über die Multikanal-Strategie von CASH. Die Idee und die Umsetzung waren schon damals revolutionär für die doch eher konservative Schweizer Medienszene.

Nun legt CASH ein Scheit nach, und zwar eines von kapitalen Ausmassen: die gedruckte Ausgabe erscheint am 28. Juni zum letzten Mal. Die Zukunft gehört ganz der täglichen Gratiszeitung und den digitalen Plattformen CASH daily und CASH.ch. Bereit im Herbst will der Verlag zudem ein neues Angebot für's Handy lancieren.

CASH-Abonnenten erhalten für die restliche Laufzeit ihres Abonnements wahlweise die BILANZ, die Handelszeitung oder stocks.

PhysMath Central: Neue Open-Access-Journals

 

Der Londoner Verlag BioMed Central ist seit seiner Gründung 1998 auf 176 elektronische Zeitschriften in den Fachgebieten Biologie und Medizin angewachsen. Nun weitet er sein Programm auf Physik, Mathematik und Informatik aus.

Die Inhalte sämtlicher Publikationen sind nach dem Open-Access-Prinzip unter der Creative Commons Attribution License gratis zugänglich. Sie dürfen, ein korrektes Zitat vorausgesetzt, unbeschränkt heruntergeladen und weiterverbreitet werden. Vom Autor verlangt der Verlag eine einmalige Publikationsgebühr von durchschnittlich knapp 2000 Franken pro Artikel.

Im neuen Portal PhysMath Central entstehen bis Ende Jahr sieben neue Journals. Für die Titel PMC Physics A (Elementarteilchen-, Hochenergie- und Kernphysik, Kosmologie, Gravitation), B (Atom- und Molekularphysik, Optik, Quantenphysik, Halbleiter und Supraleitung) und C (Biophysik, Plasmen und Fluide, Komplexe Systeme und Statistische Mechanik) können bereits Beiträge eingereicht werden.

(via heise)

Zattoo als TV-Ersatz?

Gestern Abend hat sich mein Fernseher mit hässlichem Geräusch und beissendem Gestank ins TV-Nirvana verabschiedet. Um den Rest der Tagesschau nicht zu verpassen und meine bessere Hälfte vom akuten Horrorszenario eines Lebens ohne DSDS zu befreien, habe ich Zattoo installiert.

Die Programmauswahl ist ganz OK. Alle Sender, in die ich gelegentlich reinschaue, sind dabei, ausser MTV. Der Client ist leicht zu installieren und zu bedienen - auch hier kein Problem.

Aber die Bildqualität! So müsste sie gemäss Zattoo sein:

Vor Zattoo war Internet-TV nicht mit herkömmlichem Fernsehen zu vergleichen. Video-Streams kamen häufig ins Stocken, ruckelten oder stürzten ab – und das alles bei kümmerlicher Bildqualität. Zattoo bringt das echte Fernseherlebnis auf Ihren Computer. Unsere revolutionäre Technologie liefert echte TV-Qualität - hochwertigste Bildqualität, auf die Sie schon lange gewartet haben.

Die Realität schaut bei meinem Versuch anders aus. Die Lippen der Sprecher hinken dem, was zu hören ist, bis zu mehreren Sekunden hinterher. Wenn der Datenstrom kurzzeitig unterbrochen wird - das passiert regelmässig - wird das Bild übel verzerrt und pixelig, oder es bleibt schlicht stehen. Das ist nicht die Qualität, die ich über eine 3500k-ADSL-Verbindung im lokalen WLAN erwarte.

Die Auflösung reicht gerade mal so aus, um auf dem 15"-Laptop den Bildschirm auszufüllen. Verglichen mit der klassischen Mattscheibe ist das Bild aber zu klein für ein längeres Fernsehvergnügen.

Ich kann mir Zattoo sehr gut für unterwegs vorstellen. Aber den kaputten Fernseher werden wir dieses Mal doch noch ersetzen müssen.

Profis und Amateure schreiben gemeinsam

Wired und newassigment.net starten ein Experiment: auf Assignment Zero schreiben professionelle Redaktoren und Amateurjournalisten gemeinsam.

(via face2blog)

Die aktuellen Themen werden in kleinere Assignments aufgeteilt. Aufwändigere Aufträge wie zum Beispiel ein Interview sind als "individual" gekennzeichnet und werden durch einen einzelnen Autor erledigt. Zu mit "crowd" markierten Assignments kann jeder beitragen.

Die Profis sorgen anschliessend dafür, dass aus den verschiedenen Puzzleteilen ein verwertbares journalistischen Gesamtbild entsteht.

Ich bin gespannt, ob sich das Prinzip des Crowdsourcing (übrigens auch ein Thema auf Assigment Zero) in dieser Form bewähren wird. Wer hat Erfahrung damit? 

Online-Börse für neue Technologien

Das Forschungszentrum Karlsruhe präsentiert auf der neuen Plattform Research to Business über 100 aktuelle Forschungsergebnisse. Die technischen Lösungen sind nach Anwendungsgebietet geordnet und, wie zum Beispiel dieser heizbare keramische Glühstift, komplett dokumentiert.

Unternehmen aus der Industrie, die eine Erfindung einsetzen oder vermarkten möchten, können mit einem Innovationsberater des Instituts Kontakt aufnehmen. Alle Technologieangebote sind bereits professionell patentrechtlich geschützt.

(via golem, mehr dazu im Research to Business Newsletter)

Mogst aa guugeln? Bayern sagt ja zu Book Search

Die Bayerische Staatsbibliothek macht als erste deutsche Bibliothek bei Google Book Search mit. Zahlreiche der bedeutendsten Werke der deutschen Literatur, darunter viele einzigartige Bestände der Bibliothek, werden so Millionen von Menschen auf der ganzen Welt zugänglich gemacht. Das Projekt beschränkt sich auf Werke, die keinen Urheberrechten mehr unterliegen.

Zur Pressemitteilung vom 6.3.2007

"volltextsuche-online" wird Google nicht gefährlich

Vollmundig wurde die "volltextsuche-online" der deutschen Verlage an der letzten Buchmesse angepriesen. Seither war Ruhe. Jetzt kommt ans Licht, wie das Projekt läuft: harzig.

Ausgerechnet beim Schutz der Inhalte, Ziel Nummer 1 der Verleger, schnitzern die Macher bös. In einer Präsentation war ein Adminzugang zu finden (was den Projektleiter seinen Job gekostet haben soll). Und dank Fehlern im Design lassen sich ganze Bücher anschauen und downloaden.

Der Börsenverein spielt das alles als Beta-Wehwehchen herunter. Der Schaden hält sich eh in Grenzen, da von den 10000 angekündigen Büchern erst eine Handvoll digitalisiert sind.

Wann die volltextsuche-online für den gewöhnlichen Bücherwurm zugänglich sein wird, ist weiterhin völlig unklar. Macht aber nichts - wir haben ja Google.

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Google arbeitet an E-Buchhandlung

 

Via Sunday Times und heise ist zu erfahren, dass Google zusammen mit Verlagen wie Penguin, HarperCollins, Oxford University Press und Simon & Schuster an einer Verkaufsplattform für E-Books arbeitet.

Die Leser sollen dort elektronische Bücher kapitel- oder seitenweise kaufen oder auch nur ausleihen können. Besonders praktisch wäre das für Einmallektüre wie Romane oder Reiseführer.

Das als Erweiterung von Google Book Search konzipierte Projekt soll laut dessen Europa-Chef "eher früher als später" realisiert werden. Amazon hat schon seit längerem ähnliche Pläne.

(Why) Do Newspapers Matter?

David Thorburn, Leiter des Communication Forum am MIT, war bei Science Talk zu Gast, um über die Zukunft der Zeitungen zu sprechen.

Anlass für das Interview war eine Vortragsreihe, die im September am MIT die Frage behandelt hatte, ob klassische Zeitungen überhaupt eine Überlebenschance haben.

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