NZZ Online übernimmt tragende Rolle

(Bild NZZ/pd)
Bei der NZZ tut sich einiges: für nächstes Jahr sind eine ganze Reihe von Neuerungen geplant. NZZ Online erhält wesentlich mehr Gewicht.
Fast macht es den Anschein, bei der alten Dame des Zürcher Journalismus bleibe kein Stein auf dem anderen. Die angekündigten Massnahmen betreffen nicht nur das publizistische und verlegerische Angebot, sondern auch die Organisation: es werden Stellen abgebaut.
Grosse Gewinnerin der Neuausrichtung ist die Internetplattform NZZ Online. Sie gibt zukünftig in Sachen Freizeit und Ausgehen alleine den Ton an. Die gedruckte Wochenbeilage "NZZ Ticket" wird eingestellt.
Als zweites Online-Standbein ist das kürzlich lancierte Stellenportal NZZexecutive vorgesehen. Damit möchte die NZZ zum Marktführer für Kader und Spezialistenvermittlung werden. Ebenfalls ausgebaut werden NZZ Mobile und der auf Studierende ausgerichtete NZZ Campus.
Am meisten Aufsehen erregt jedoch, dass bald nur noch eine einzige Nachrichtenredaktion für die "Neue Zürcher Zeitung" und NZZ Online zuständig sein wird. Erklärtes Ziel ist es, den Lesern unabhängig vom Medium möglichst aktuelle und qualitativ hochwertige Informationen zu bieten.
Mit diesem Ansatz ist die NZZ bestimmt auf gutem Weg, ihren Rückstand auf die Konkurrenz wettzumachen. Vorausgesetzt, dass die Klaviatur der verschiedenen Medien konsequent spielt. cash daily zeigt, wie's geht.

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