"volltextsuche-online" wird Google nicht gefährlich
Vollmundig wurde die "volltextsuche-online" der deutschen Verlage an der letzten Buchmesse angepriesen. Seither war Ruhe. Jetzt kommt ans Licht, wie das Projekt läuft: harzig.
Ausgerechnet beim Schutz der Inhalte, Ziel Nummer 1 der Verleger, schnitzern die Macher bös. In einer Präsentation war ein Adminzugang zu finden (was den Projektleiter seinen Job gekostet haben soll). Und dank Fehlern im Design lassen sich ganze Bücher anschauen und downloaden.
Der Börsenverein spielt das alles als Beta-Wehwehchen herunter. Der Schaden hält sich eh in Grenzen, da von den 10000 angekündigen Büchern erst eine Handvoll digitalisiert sind.
Wann die volltextsuche-online für den gewöhnlichen Bücherwurm zugänglich sein wird, ist weiterhin völlig unklar. Macht aber nichts - wir haben ja Google.

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