CampusTalk "E-Mail-Archivierung" am 4.12.2007 in Basel


Erfahrungsaustausch und Wissens-Update stehen im Zentrum der neuen Abendveranstaltung CampusTalk.

Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz lädt Absolventinnen, Absolventen und Interessierte ein, sich in lockerer Runde über aktuelle ICT-Themen auszutauschen.

Neben dem Impulsreferat zum Kernthema des Abends haben die Teilnehmenden ausreichend Gelegenheit, in einem moderierten, gezielt geförderten Erfahrungsaustausch das Thema zu vertiefen, aber auch Kontakte aufzufrischen oder neu zu knüpfen.

Der CampusTalk findet 2008 etwa sechs Mal dienstags zwischen 1730 und 2000 in Basel statt. Die genauen Daten und Themen werden in Kürze angekündigt.

Im allerersten CampusTalk am Dienstag, 4.12.2007 geht es um E-Mail-Archivierung.

Welche E-Mails müssen Sie archivieren? Wie macht man das? Was schreibt das Gesetz vor?

Treffen Sie Experten aus Hochschule und Praxis und tauschen Sie Erfahrungen mit anderen Anwendern aus.

Robert Spierrings von Arcplace führt ins Thema ein, danach diskutieren wir im CampusTalk WorldCafé weiter.

Informationen und Anmeldung
Flyer (PDF)

Microsoft will Salesforce.com an den Kragen

Microsoft bringt nächstes Jahr eine CRM-Lösung aus der Steckdose auf den Markt. Dynamics CRM Live soll Salesforce.com punkto Funktionalität das Wasser reichen, dabei aber deutlich günstiger sein. 

Anders als die reine Online-Lösung Salesforce.com kann Dynamics CRM (dann ohne Live) auch inhouse installiert werden.

Salesforce.com hat die Nachricht gelassen aufgenommen und verlauten lassen, Microsoft müsse erstmal zeigen, wie reif und umfassend das neue Produkt sei: für die Kunden sei nicht nur der Preis entscheidend. 

(via Computerwoche

Ist das der endgültige Durchbruch für Software-as-a-Service?
Und hat Microsoft das Zeug dazu, auch bei der nächsten Revolution zu den Gewinnern zu gehören?

Andreas Göldi hat sich in seinen Beobachtungen zur Medienkonvergenz interessante Gedanken dazu gemacht: Wo stehen wir eigentlich in der Internet-Welle?

Google kauft Postini

 

35000 Unternehmen und über 10 Millionen Benutzer weltweit vertrauen auf Postini, um ihre elektronische Kommunikation (Email, IM und Web) sicher und gesetzeskonform zu machen. Die On-Demand-Applikationen von Postini überwachen bis zu 2 Milliarden Verbindungen pro Tag.

Dieser Leistungsausweis drang offenbar auch bis zu Google durch. Postini soll bis spätestens Ende des dritten Quartals 2007 eine 100%-Tochter des Internetgiganten werden. Der Kaufpreis beträgt 625 Millionen Dollar.

Keine Frage: Google steuert in Riesenschritten weiter auf die Unternehmen zu. Solche Akquisitionen zeigen deutlich, dass Google Apps for your Domain erst der Anfang war.

XING optimal nutzen

Die Business-Plattform XING hat sich auch für mich zu einem Werkzeug für die Kontaktpflege gemausert, auf das ich keinesfalls verzichten möchte.

Sie haben auch ein XING-Profil? Oder tragen sich mit dem Gedanken, eins anzulegen?

Wertvolle Tipps, wie Sie als Einsteiger von Anfang an am meisten aus XING herausholen, gibt es - als Alternative zum offiziellen XING-Buch - im Blog von Joachim Rumohr (entdeckt neben anderen guten Links bei best-practice-business).

Powerpoint-Anhänge in Google Mail anzeigen

Im April schluckte Google eine Firma, die einen webbasierten Powerpoint-Viewer entwickelt hat. Diese Übernahme, die viele als einen wichtigen Schritt Richtung "Online-Powerpoint" in Google Docs gewertet haben, trägt nun erste Früchte.

In Gmail lassen sich Powerpoint-Attachments neu über einen Link View as slideshow direkt anzeigen (Screenshot via TechCrunch):

Google Reader geht offline!

Google Reader lädt jetzt auf Wunsch bis zu 2000 Blogeinträge auf die lokale Festplatte. Ideal, um Blogs auch dort zu lesen, wo keine schnelle oder günstige Internetverbindung vorhanden ist.

Zu verdanken ist diese neue Funktion dem neuen Browser-Plugin Google Gears. Mit diesen Javascript APIs können Entwickler Anwendungen erstellen, die Daten lokal in einer vernünftigen Datenbank speichern und via AJAX mit einem Server austauschen.

(via TechCrunch und SearchEngineLand)

Mein bisheriger Favorit Bloglines kommt damit in die Bredouille. Er hat Google Reader nun nur noch die Email Subscriptions voraus, die ich für Newsletters verwende. Sonst schwingt Google Reader in allen Bereichen obenaus: Interface, Tagging, Suche und nicht zuletzt die Integration mit iGoogle.

Ein SAP-Experte für jedes Problem

SAPexpert.eu ist gestern mit dem Anspruch gestartet, für jedes Kundenprojekt in Europa einen passenden SAP-Experten zu kennen.

Die Suchfunktion bietet die Standardkriterien Verfügbarkeit, Budget und Sprachen. Die erforderlichen SAP-Kompetenzen können über eine Baumstruktur bis ins letzte Detail eingegeben werden.

Mit 330 Experten ist das Netzwerk von SAPexpert.eu allerdings noch sehr dünn und auf Frankreich bezogen, wo die Plattform herkommt.

(via Progisphere)

Wasserdicht präsentieren

Wer regelmässig Vorträge hält oder organisiert, kennt das Phänomen: Beamer funktionieren nie, Demos starten nie auf, und Gastredner kommen - wenn sie denn überhaupt auftauchen - immer zu spät.

Bei Escape from Cubicle Nation hat Pam Slim eine Checkliste zusammengestellt, die zwar gelegentlich ins Paranoide abdriftet, aber letztendlich dabei helfen dürfte, Missgeschicke beim Präsentieren weitestgehend zu vermeiden.

"Google Office" bekommt PowerPoint-Komponente

Lange wurde davon geredet, nun ist es definitiv: Google Docs wird um eine Komponente erweitert, mit der Präsentationen erstellt werden können.

Statt selbst etwas zu basteln, hat Google wieder einmal in die Portokasse gegriffen und Tonic Systems gekauft. Google möchte deren PowerPoint-Editor bis im Sommer in Google Docs integrieren.

(via TechCrunch und RoughType)

Abacus umschifft SaaS-Ängste

Für KMU ist Software-as-a-Service ein rotes Tuch. Fast niemand kann sich damit anfreunden, kritische Unternehmensdaten ausserhalb des eigenen Hauses liegen zu haben - womöglich sogar im Ausland und auf dem gleichen Server wie die Konkurrenz!

Abacus versucht es ab Mai mit einem Kompromiss. AbacusWebTreuhand deckt Finanz- und Lohnbuchhaltung etwa im Umfang von FibuLight und LohnLight ab, wird aber direkt über einen Webbrowser bedient. Die Software und die Infrastruktur betreibt nicht Abacus selbst, sondern ein Partner, in der Regel der Treuhänder des Kunden.

Was ist von dieser Lösung zu halten?

  • Für die anvisierte Klientel - kleinere Unternehmen - ist AbaWebTreuhand eine sorgenfreie und finanziell überschaubare Lösung.
  • Treuhänder und Kunde greifen auf einen jederzeit aktuellen Datenbestand zu und können sich die Arbeiten untereinander aufteilen.
  • Die Sicherheitsbedenken bezüglich Software-as-a-Service werden elegant umschifft, weil die Daten bei einer Organisation gehalten werden, welcher der Kunde vertraut. Der Zugriff wird über PostZertifikate mit hohem Sicherheitsniveau geregelt.
  • Der Funktionsumfang ist relativ klein und wird für viele Unternehmen nicht ausreichen.
  • Der Treuhänder muss sich auf ihm vielleicht unbekanntes Terrain vorwagen: Rechenzentrum betreiben, Software aktualisieren und Support leisten.
  • Auch wenn er das gut macht, wird er nie die Skaleneffekte einer "echten" SaaS-Lösung wie salesforce.com erreichen können.

Meine Prognose ist, dass sich nach einer gewissen Anlaufzeit maximal eine Handvoll Hostingpartner - vielleicht auch nur einer - etablieren werden, die eine grössere Anzahl von Kunden bedienen. Die Sicherheitsbedenken werden auch bei KMU eher abnehmen und zentralen Infrastrukturen Aufwind geben.

Die Lösung wird weitere Funktionen abdecken müssen, um auch für grössere Unternehmen interessant zu werden. Auftragsabwicklung in Verbindung mit E-Business und CRM sind als nächste Erweiterungen nahe liegend.

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