Portale, die die Welt nicht braucht: ERPSCOUT

Mit Pauken und Trompeten wurde es angekündigt, das neue ERP-Portal ERPSCOUT. Punkt zehn Uhr am Montag sollte die Sensation vor den Augen einer gierig wartenden Weltöffentlichkeit online gehen.

Nun, die Site ist jetzt schon zugänglich, und sie besteht aus 104 Links, mehrheitlich auf ERP-Anbieter und -Dienstleister. Dazu gesellen sich jede Menge Google-Anzeigen und mit Grazr zusammengebastelte Newsfeeds von CIO, Computerwoche, ERPmanager und inside-it.

Wegen diesem mickrigen Inhalt wird sich niemand auf ERPSCOUT verirren, zumal sich die News via RSS-Newsreader einfacher und komfortabler lesen lassen. Solange die Datenbank rund um ERP so bescheiden bestückt bleibt, wird sich auch nie und nimmer eine solide Community darum herum bilden.

PowerPoint-Klon von Google

Bei TechCrunch gibt es unübersehbare Anzeichen, dass sich bei Google nächstens auch Präsentationen online erstellen und verwalten lassen. Unter dem Decknamen "Presently" soll eine Anwendung entwickelt werden, die es mit PowerPoint aufnehmen kann.

Der Web 2.0-Gigant entwickelt sein Online-Office also konsequent weiter. Nehmen wir noch Google Apps für Ihre Domain dazu, das Email und Kalender abdeckt, und schon haben wir die IT-Grundausrüstung für ein kleines Unternehmen beisammen.

Nicht mit der gleichen Funktionalität wie der Standard aus der Microsoft-Küche, aber unschlagbar, wenn es darum geht, Dokumente vernetzt zu bearbeiten.

OpenOffice und Word kommen sich näher

OpenOffice speichert Dateien standarmässig im Open Document Format ab. Damit konnte Microsoft Office bisher nichts anfangen. Andererseits ist der in OpenOffice eingebaute DOC-Konverter, wie ich schon oft schmerzlich feststellen musste, mit komplexeren Dokumenten überfordert.

Nun ist Besserung in Sicht. Das ODF Add-in for Word konvertiert ODF-Dateien ins von Microsoft entwickelte und propagierte OpenXML-Format und auch wieder zurück. Damit lassen sich ODF-Dateien in Word 2007 öffnen und speichern.

(via Medienpraxis.ch)

SAP will 100'000 Kunden - und wieder einmal die KMU

 

Bis 2010 will SAP seine Kundenbasis auf 100'000 Unternehmen vergrössern und 45% des Umsatzes mit mittelständischen Firmen machen.

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt der ERP-Anbieter auf Software-as-a-Service (SaaS) und eine neue Version der mySAP All-in-One Branchenlösungen.

(via heise)

SAP liebäugelt ja schon lange mit den KMU, bisher ohne durchschlagenden Erfolg. Die SAP-Definition der umworbenen Zielgruppe vermittelt nicht das Gefühl, dass sich das mit dieser neuen Initiative ändern wird. Der "Mittelstand" reicht nämlich immer noch bis zu 2500 Mitarbeitern und 500 Millionen Euro Umsatz... 

VDMA vergleicht IT bei Maschinenbauern

 

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V hat die IT-Kosten seiner Mitglieder verglichen.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Drei Viertel des Geldes fliessen in den IT-Betrieb, nur ein Viertel in Innovationen.
  • Die Hälfte der Innovationsbudgets fressen allein ERP-Projekte auf.
  • Hypes wie SOA und CRM sind in der Branche kaum ein Thema und werden es wohl auch nicht werden. Die Branche hat sich schon in früheren euphorischen Phasen resistent gezeigt.
  • Viel Standardsoftware und Outsourcing drücken die Kosten nicht unbedingt. Eigenentwicklungen können auch Wettbewerbsvorteile sein.
  • Hohe IT-Kosten sind nicht zwangsläufig schlecht. Höhere Wertschöpfung bedeutet mehr Komplexität und erfodert daher mehr IT.
(via CIO)

 

Hitparade der Gratis-Software

Dass im Internet immer mehr und immer leistungsfähigere Anwendungen kostenlos angeboten werden, daran haben wir uns schon gewöhnt.

Da geht doch fast vergessen, dass es eine Riesenauswahl von PC-Software gibt, für die sich der Griff zum Portemonnaie erübrigt:

(via Strategic Sourcing Europe)

Business-Recherchen jenseits von Google

Die Meta-Suchmaschine BusinessResearch zapft verschiedene Marktforschungs-, Blog- und News-Datenbanken gleichzeitig an.

Damit lässt sich zum Beispiel mit einem einzigen Suchvorgang herausfinden, was Gartner, Forrester, BusinessWeek und die New York Times letzthin über E-Procurement geschrieben haben.

(aus der umfangreichen Liste Research Beyond Google, via Recherchen Blog)

Frische Links für del.icio.us

Sie nutzen del.icio.us und möchten Ihre Linksammlung zum Jahresbeginn mal so richtig entstauben?

fresh del.icio.us hilft Ihnen dabei. Dieses kleine (lokale) Tool zeigt an, welche Links in einem del.icio.us-Account nicht mehr erreichbar sind. Der Nutzer kann tote Links gleich löschen oder nur markieren, um sie später zu überprüfen.

(via Go2web2)

Zoho schlägt die Brücke zu Office

Zoho Logo

Mit dem Office-Plugin von Zoho ist es ein Kinderspiel, Dokumente aus Word und Excel online abzuspeichern, um sie mit Zoho Writer oder Zoho Sheet weiterzubearbeiten.

Fremdapplikationen können mittels dem Zoho-API auf Writer- und Sheet-Dokument zugreifen.

(via TechCrunch)

Ein sehr cleverer Schachzug von Zoho - bei der Konkurrenz von Google Docs&Spreadsheets steckt die Integration noch in den Kinderschuhen. Und Windows Live (notabene von Microsoft) hat nicht einmal Onlineversionen von Word und Excel zu bieten.

Mit Emails produktiv und erfolgreich sein

Andreas Göldi berichtet über eine Forschungsarbeit am MIT, die hochinteressante Zusammenhänge zwischen IT-Nutzung und Produktivität von Mitarbeitenden einer Personalfirma zutage gefördert hat.

Wer zum Beispiel folgende Regeln im Umgang mit Emails beherzigt, ist erfolgreicher und fühlt sich dabei erst noch weniger gestresst:

  • Schnell auf Emails antworten - keinen Stau in der Inbox zulassen!
  • Kurze Emails mit einem klaren, begrenzten Thema schreiben.
  • Emails nicht laufend, sondern strukturiert etwa drei Mal pro Tag bearbeiten.

Geschickte IT-Anwender können zudem mehr Projekte gleichzeitig bewältigen, ohne den Überblick zu verlieren.

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