Worauf kommt es bei Google an?

37 führende SEO-Köpfe haben SEOmoz gesagt, welche Faktoren sie für die wichtigsten halten, um ein gutes Google-Ranking zu erreichen.

Daraus ergab sich mit etwas elementarer Statistik das folgende "Delphi-Orakel". Neben der Reihenfolge und Gewichtung ist auch bemerkenswert, wie stark sich die Experten  teilweise widersprechen.

[mehr Details im Originalartikel]

1= kein Einfluss
2= wenig Einfluss
3= kleiner Einfluss
4= mittlerer Einfluss
5= grosser Einfluss

Schlüsselwörter

  • 4.9 im TITLE-Tag
  • 3.7 im sichtbaren Text (BODY)
  • 3.4 in semantischen Variationen
  • 3.3 im H1-Tag
  • 3.0 im Domainnamen
  • 2.8 in der URL
  • 2.8 in Hx-Tags
  • 2.6 in ALT-Tags und Bildtiteln
  • 2.3 in <b>/<strong>-Tags
  • 2.0 im Meta Description Tag
  • 1.2 im Meta Keywords Tag

Eigenschaften der Seite

  • 4.0 Interne Verlinkung
  • 3.5 Qualität und Relevanz von Links auf externe Seiten
  • 3.4 Alter des Dokuments
  • 3.2 Indexierbare Textmenge
  • 3.0 Algorithmisch gemessene Qualität des Seiteninhalts
  • 2.8 Textstruktur (zB Einführung -> Übersicht -> Details, "Journalistenstil")
  • 2.4 Updatefrequenz
  • 1.9 Anzahl Schrägstriche in der URL
  • 1.8 Korrekte Grammatik und Orthografie
  • 1.4 Korrektes HTML

Eigenschaften der Site/Domain

  • 4.4 Link-Popularität der Site (Menge und Qualität der Links von anderen Sites)
  • 4.1 Alter der Site
  • 3.9 Inhaltliche Relevanz der Sites, die Links enthalten
  • 3.9 Link-Popularität der Site in der "topical community" (Sites zum gleichen Thema)
  • 3.5 Zeitliche Entwicklung der Anzahl externer Links
  • 3.1 Relevanz des Hauptthemas der Site bezüglich der Suchwörter
  • 2.8 Verweildauer, Clickthroughs, Direktbesuche, Bookmarks in der Vergangenheit (rein spekulativ, von Google nie bestätigt)
  • 2.8 Von Google manuell vergebene Gewichtung (sehr umstritten)
  • 2.6 Top Level Domain
  • 2.5 Wachstumsrate der Site (neue Seiten)
  • 2.0 Anzahl Suchvorgänge auf den Domainnamen oder die Marke des Betreibers
  • 1.3 Verifizierung der Site mit Google Webmaster Central

Eigenschaften von Inbound Links

  • 4.4 Linktext
  • 3.6 Link-Popularität der verlinkenden Site
  • 3.5 Inhaltliche Verwandtschaft der verlinkenden Seite
  • 3.5 Link-Popularität der verlinkenden Site in der "topical community"
  • 3.2 Alter des Links
  • 3.1 Inhaltliche Verwandtschaft der verlinkenden Site
  • 3.1 Text in der Umgebung des Links
  • 2.8 Interne Verlinkung der verlinkenden Seite
  • 2.5 Chronologie des Links (wann erstellt/geändert)
  • 2.5 Top Level Domain der verlinkenden Site
  • 2.4 PageRank der verlinkenden Site

Negative Einflussfaktoren

  • 3.8 Site oft nicht erreichbar für Bots
  • 3.6 Sehr ähnlicher Content bereits im Index vorhanden
  • 3.6 Links auf Sites geringer Qualität oder Spam-Sites
  • 3.3 Viele Seiten mit gleichem Titel oder gleichen Meta-Tags
  • 3.3 Übermässiger Gebrauch von Schlüsselwörtern
  • 3.3 Teilnahme an Linktauschprogrammen, aktiver Verkauf von Links
  • 2.8 Schlechte Antwortzeiten
  • 2.1 Links von Spam-Sites

Online-Landeplätze für PR und Fachartikel

Best Practice Business zeigt, wo Pressemitteilungen und Fachartikel für den deutschen Markt online untergebracht werden können:

Seiten leichter aus Google entfernen

Google macht es Website-Betreibern einfacher, Seiten aus dem Index zu entfernen oder gecachte Kopien zu löschen. Innerhalb von Webmaster Central gibt es dafür neue Werkzeuge. Sie sind bei SearchEngineLand sehr gut beschrieben.

Buchtipp: "Corporate Blogs" von Klaus Eck

PR Blogger Klaus Eck packt seine Erfahrungen mit Corporate Blogs erstmals zwischen zwei Buchdeckel.

Nützlich sind vor allem die Checklisten für den erfolgreichen Start eines Corporate Blogs. Sie befassen sich nicht nur mit den technischen und organisatorischen Voraussetzungen für den erfolgreichen Betrieb eines Blogs, sondern auch mit Zeitmanagement- (!), Policy- und Promotion-Fragen.

Buchtipp: "Medienarbeit im Netz" von Marcel Bernet

"Mehr Erfolg mit Online-PR" verspricht Marcel Bernet in seinem Buch Medienarbeit im Netz. Das Buch ist so aufgebaut, dass es sich sowohl als Einführung in das weite Feld der Online-PR wie auch als Nachschlagewerk für die Praxis eignet.

Von den strategischen Grundlagen bis zu den Finessen von Podcasts, Blogs, Wikis und RSS - jeden Aspekt der Medienarbeit im Internet beschreibt der Autor kompetent und leicht verständlich.

Die Kommunikation reicht über das Buch hinaus: die Website zum Buch liefert regelmässig neue Informationen und aktualisierte Links. Die täglichen Erfahrungen von Marcel Bernet und seinen Mitarbeitenden lassen sich im bernetblog mitverfolgen und kommentieren.

Praxistipps zum neuen Anti-Spam-Gesetz

Ab 1.4.2007 ist es in der Schweiz verboten, Spam-E-Mails und -SMS zu verschicken. Nemuk hat einen Gratis-Leitfaden entwickelt, der erklärt, wie E-Mail-Marketing trotz Anti-Spam-Artikel möglich bleibt. Die Checkliste und die Tipps sind wirklich sehr nützlich.

Dass Nemuk hingegen Confirmed-Opt-In bei Online-Anmeldungen als ausreichend bezeichnet, finde ich fragwürdig. Double-Opt-In ist quasi zum Standard geworden. Die User haben sich meines Erachtens daran gewöhnt.

Oder kennt jemand Statistiken, die zeigen, wieviele Registrierungen am letzten Schritt scheitern?

PageRank-Verlust bei Google ist nicht unfair

Als das Babyportal KinderStart von Google im März 2005 auf einen sehr tiefen PageRank zurückgestuft wurde, brach der Traffic auf der Site und damit auch das Geschäft von einem Tag auf den anderen massiv ein.

KinderStart betrachtete die Rückstufung als unfair und bezichtigte Google vor Gericht der üblen Nachrede, der Rufschädigung und - schon etwas abstrakter - des Verstosses gegen die Redefreiheit. Der Anwalt von KinderStart versuchte sogar, aus der Sache eine Sammelklage zu zimmern.

Die Klage hat nun auf der ganzen Linie Schiffbruch erlitten. Der Richter stellte fest, KinderStart habe nicht nachweisen können, dass Google absichtlich falsche Aussagen gemacht habe. Mittels PageRank auszusagen (auch subjektiv), wie wichtig KinderStart sei, dürfe Google nicht untersagt werden.

Heisst das nun, dass wir Google auch diesem Punkt auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind?
Oder müssen wir froh sein, dass das amerikanische Rechtssystem eine hirnrissige Klage für einmal hat auflaufen lassen?

Jede Woche Strictly Business

Bei Search Engine Land erscheint ab sofort jeden Mittwoch die Kolumne "Strictly Business". Darin geht es um Online-Marketing von Unternehmen zu Unternehmen (B2B). Den Anfang machte gestern Patricia Hursh mit Reducing Barriers To Online Registration.

eBusinessBlog.ch wieder ohne Werbung - dank Google

Anfangs Woche zählte Google an einem einzigen Tag Dutzende von Klicks auf Inserate beim eBusinessBlog. Üblicherweise waren es nur ein paar wenige.

Am nächsten Tag erhalte ich folgende Mitteilung:

Uns ist aufgefallen, dass ungültige Klicks bzw. Impressionen auf die
Google-Anzeigen auf Ihrer Website bzw. Ihren Websites ausgeführt
wurden. Aus diesem Grund haben wir Ihr Google AdSense-Konto
deaktiviert. Diese Maßnahme wurde ergriffen, um die Interessen der
AdWords-Inserenten zu wahren.

(...)

Ein Publisher, der ein Konto unterhält, das aufgrund ungültiger
Klickaktivität deaktiviert wurde, ist zu einer weiteren Teilnahme am
AdSense-Programm nicht berechtigt und erhält keine weiteren Zahlungen.
Die Einnahmen Ihres Kontos werden den betroffenen Inserenten
zurückerstattet.

Ich hatte in meinen Skiferien keinen Internetzugang, konnte also nicht der Übeltäter sein. Und meine Grossmutter habe ich auch nicht zum Klicken angestiftet. Für die Argumentation in meinem Rekurs hatte Google weitere zwei Tage später aber wieder nur ein Standardmail übrig:

Nach dem Eingang Ihrer Antwort haben wir Ihre Kontodaten gründlich
überprüft. Dabei haben wir erneut festgestellt, dass auf den Anzeigen
Ihrer Website ungültige Klicks generiert wurden.

(..)

Wie Sie sicher wissen, ist ein Publisher, der ein Konto unterhält, das
aufgrund ungültiger Klickaktivität deaktiviert wurde, zu keiner weiteren
Teilnahme am Google AdSense-Programm berechtigt. Aus diesem Grund können Sie kein neues Konto eröffnen.

Beachten Sie bitte ebenfalls, dass nachfolgende oder doppelt gesendete
Einsprüche zu diesem Problem nicht berücksichtigt werden und Sie
möglicherweise keine weiteren Mitteilungen von uns erhalten. Wir danken
Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit anderen Worten: Das war's mit AdSense!

Nicht dass die paar Dollar im Monat wesentlich zu meinem Lebensunterhalt beigetragen hätten - aber ein bisschen machtlos fühle ich mich schon. Schliesslich habe ich nichts Falsches getan.

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? 

Ein Blick zurück auf die Keyword-Preise 2006

Die Studie "Jahresentwicklung der Suchmaschinenpreise 2006" steht bei explido kostenlos zum Download bereit:

Diese Studie informiert Sie über die Marktentwicklung der Suchmaschinenwerbung in Deutschland, analysiert die wichtigsten Kennzahlen der Keyword-Preise und deckt neue spannende Trends im E-Commerce auf. Zusätzlich beurteilen exklusiv Experten von Yahoo! Search Marketing und MIVA die Entwicklungen im letzten Jahr und geben Ausblick auf ihre Erwartungen für das laufende Online-Jahr 2007.

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