Eine wunderbar amüsante Polemik auf den Umgang der klassischen Medien mit dem Internet und seinen Kindern gibt es heute bei Spreeblick zu lesen. Ziemlich überzeichnet, aber doch nicht allzu weit von der Realität entfernt.

So wird einem einmal mehr bewusst, dass sich die Zeitungen, Verlage, Radio- und TV-Sender warm anziehen müssen und einiges an frischen Ideen gefragt ist, um eine immer internetaffinere Klientel bei der Stange halten zu können. Dass nicht alle schlafen, beweist derzeit die CASH-Verlagsgruppe.

Cash daily ist, wie CEO Dr. Christoph Bauer gestern am Internet Briefing vortrug, recht gut gestartet und kann nach drei Wochen schon 9500 registrierte User, 10% Online-Nutzung und ansehnliche iTunes-Platzierung für die beiden Podcasts vorweisen.

Wenn nun auch noch die unüberseh- und hörbaren Unzulänglichkeiten ausgemerzt werden, wird das ein Vorzeigebeispiel für medienübergreifende Informationskonzepte.

In den Tischgesprächen nach dem Vortrag wurde der Vorsprung auf Tages-Anzeiger und NZZ vom durchaus sachverständigen Publikum jedenfalls auf mehrere Jahre geschätzt.