Web 2.0 mit Zertifikat

Am Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz startet ab Januar 2008 erstmals der Zertifikatskurs (CAS) "Web 2.0 - Neue Chancen für Unternehmen".

Das Internet befindet sich mitten im Wandel: Die Benutzerinnen und Benutzer des Web 2.0 konsumieren nicht nur, sondern sie gestalten es. Das Web wird interaktiv und schafft eine Welt, in der jetzt Kommunikation, Wissensaustausch und Zusammenarbeit in einer früher undenkbaren Weise möglich sind. Das gilt aber nicht nur für Individuen. Das Web 2.0 bringt auch einen nachhaltigen Wandel für Unternehmen mit sich und ermöglicht neue Geschäftsmodelle für Firmen.

In diesem Zertifikatskurs erhalten Teilnehmende aus Management, IT und Marketing einen systematischen Überblick über die Konzepte und Technologien des Web 2.0. Sie setzen sich praktisch mit Blogs, Wikis, Podcasts, Web Services und Social Applications auseinander.

Der Kurs beinhaltet sieben zweitägige Module über drei Monate und schliesst mit einem international anerkannten Certificate of Advanced Studies (CAS, 13 ETCS-Punkte) der Fachhochschule Nordwestschweiz ab. Das Zertifikat kann an das Diploma of Advanced Studies "E-Business Manager" angerechnet werden.

Google Phone: Ankündigung in zwei Monaten!

Die Telefon-Pläne von Google scheinen sich zu konkretisieren. Franck Poisson schreibt heute nach einem auch getwitterten Treffen mit Google-Leuten in Palo Alto:

Oui d'ici deux mois Google va innover dans le téléphone, je vous le confirme mais j'ai pas le droit de dire comment. Sorry.

Umfrage zu Web 2.0 in der Schweiz: Mitmachen und gewinnen!

web2com, konsumfreu(.)de und styropor.digital führen eine Umfrage zum Thema «Web 2.0 in der Schweiz» durch. Sie gehen der Frage nach, wie gut sich Schweizer Internetuser mit typischen Web 2.0-Anwendungen (Social Networking, RSS-Reader, Podcasts, Blogs,...) auskennen.

Unter den Umfrage-Teilnehmenden wird eine sakku.worker Solartasche im Wert von CHF 359.- verlost. Die Umfrage beinhaltet 30 kurze Fragen und dauert rund fünf Minuten.

Jetzt mitmachen

CRM-Tools und Kontaktmanager im Vergleich

Web Worker Daily vergleicht die sechs (fast) kostenlosen Online-Kontaktmanager und CRM-Tools

Mein persönlicher Favorit?

Die Funktionalität und Eleganz von Highrise, kombiniert mit den automatisierten Email-Abgleichsfunktionen von Plaxo, und das Ganze integriert in Google Apps (vor allem Gmail).

Aber das wird wohl noch etwas dauern... 

Web 2.0 für KMU: Ratgeber aus Österreich

Web 2.0 hat bei weitem noch nicht alle Unternehmen erreicht. Manche Praktiker und Entscheider wissen gar nicht, worum es sich dabei handelt.

Für sie naht Hilfe von Mark Buzinkay, der zusammen mit Informations- und Kommunikationsfachleuten der Donau-Universität Krems das kostenlose eBook Web 2.0 für KMU verfasst hat.

Nachdem die Frage Was ist Web 2.0? ausführlich beantwortet ist, lotet der Autor aus, mit welchen Ideen ein KMU im Web 2.0 Chancen nutzen und Vorteile erarbeiten kann.

Der Hauptteil des eBooks ist einer repräsentativen Auswahl von Tools in den Gruppen Recherchieren, Publizieren, Netzwerke bilden und Virtuell arbeiten gewidmet. Zu jedem Dienst werden die Fragen Was ist es?, Wozu taugt es? und Wozu setze ich ein? kurz und präzise beantwortet.

Web 2.0 für KMU ist verständlich geschrieben und für Interessierte, die sich das erste Mal mit dem Thema beschäftigen, eine gelungene Einführung.

Surfen in der dritten Dimension

SpaceTime ist ein neuer Webbrowser - mit Tiefgang. Statt wie bei IE und Firefox in Tabs gefangen zu sein, schweben parallel angezeigte Webseiten frei im Raum.

Auch die Suche bei Google, Yahoo und Konsorten wird komfortabler. Die 10 ersten Suchresultate werden automatisch in einen dreidimensionalen Stack geladen.

Optisch macht SpaceTime gewaltig was her. Die Funktionalität des Browsers ist aber sehr beschränkt. Es geht wirklich nur um das 3D-Feeling.

(via TechCrunch)

Wie weit reichen 12000 Dollar im Web 2.0?

Sehr weit, meint Guy Kawasaki. Er hat gerade für genau 12107.09 Dollar die Gerüchte-Plattform truemors.com lanciert.

Nun, Guy ist im Web bekannt wie ein bunter Hund, und das hat natürlich schon enorm Marketingkosten gespart. Aus der Detailaufstellung wird aber klar, mit welch tiefen Entwicklungs- und Betriebskosten truemors.com auskommt. Der Break-Even-Punkt liegt bei 150 Dollar Umsatz im Monat!

Online-Kommunikation in der Praxis

Wie gewinnt LeShop Online-Kunden? Warum setzt Nestlé auf Podcasts? Was tragen Corporate Blogs zur Firmenreputation bei? Ist Second Life nur ein Hype?

Antworten auf diese Fragen gibt es am 26. Juni in Thalwil. Marcel Bernet lädt zusammen mit dem ZfU zum Praxistag Online-Kommunikation.

Am Programm (PDF) gefällt mir die Mischung von Fachreferaten und Best Practices. Für Firmen, die die ersten Schritte im Web 2.0 noch vor sich haben oder nächste Schritte wagen möchten, sind die 850 Franken Teilnahmegebühr bestimmt gut angelegt.

Plazes ist auf dem richtigen Weg

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Auf der Internet-Plattform Plazes lässt sich verfolgen, wo sich Leute gerade befinden. Die gute Idee litt bisher an konzeptionellen Schwächen bei der Umsetzung. Macht es die neue Version besser?

In der rechten Spalte dieses Blogs ist eine kleine Landkarte zu sehen. Darunter steht, wo ich gerade bin oder vor kurzem war. Dieser Badge wird von Plazes erzeugt, wo ich meinen Standort gelegentlich melde. Entweder macht das der Plazer, ein kleines auf meinem PC installiertes Programm, automatisch, oder ich schicke ein SMS an eine Servicenummer in England.

Was einfach tönt, hatte bis anhin in der Praxis seine Tücken. So verliess sich der Plazer standardmässig auf die Netzwerkadresse des PCs und platzierte einen deshalb oft irgendwo in einem Rechenzentrum statt am wirklichen Standort. An Swisscom Hotspots verlor er die Orientierung sogar völlig.

Ortsangaben via SMS waren auch keine Alternative, weil dort immer angenommen wurde, ich sei nach spätestens einer Stunde wieder weg. Auch mit schon bekannten Standorten hatte Plazes seine liebe Mühe.

Standort melden leicht gemacht

Zum Glück ist jetzt alles massiv besser geworden. Ich kann meinen Standort via Browser ganz einfach und intuitiv eingeben. Schon bekannte Standorte werden aufgrund der Eingabe laufend angezeigt. Ein Klick genügt, um sich dort zu platzieren.

 

Bei neuen Standorten schliesst sich einfach eine zweite Maske an, wo Ort, Adresse und Typ (zB Restaurant, Sehenswürdigkeit, Arbeitsplatz) präzisiert werden.



Der Standort bekommt dann seine eigene Seite, wo alle Daten beliebig verändert werden können. Der Ort lässt sich auch via Drag und Drop auf der Karte justieren, ohne dass die genauen Koordinaten bekannt sein müssen.



Vergangenheit und Zukuft

In der neuen Version von Plazes hält auch die Zeitachse Einzug. Ging es früher nur um die Frage "wo bin ich jetzt gerade?", können jetzt auch Standorte erfasst werden, die man schon besucht hat oder erst noch besuchen wird.

So lässt sich beispielsweise eine Reise im Voraus planen. Ist dann kein PC in Reichweite, wenn ich an einem Zwischenziel angekommen bin, reicht ein SMS mit dem Plazenamen, ohne dass ich die Adresse nochmals mühsam einknöpfeln muss.

Und tatsächlich haben die Plazes-Macher an noch etwas gedacht, was ich bisher schmerzlich vermisste: Ich kann einen Standort explizit verlassen. Hoffentlich wird dies auch via SMS möglich sein.

Wo - und was?

Lezthin habe ich darüber nachgedacht, wie der Microblogging-Dienst Twitter sinnvoll einzusetzen sei. Einer meiner Gedanken war, dass Plazes und Twitter eigentlich fusionieren müssten, weil die Frage nach dem Wo immer auch die Frage nach dem Was nach sich zieht.

Offenbar bin ich bei Plazes auch da erhört worden: In 50 Zeichen darf ich bei der Standortmeldung sagen, was ich gerade tue. Das ist zwar toll, aber etwas zu kurz.

Und die Community?

Bleibt noch die Frage, ob ich bald meinen ganzen Freundes- und Bekanntenkreis auf Plazes wiederfinden werde. Ich glaube nicht daran.

Auch wenn mit den neuen "Groups" ein zaghafter Versuch unternommen wurde, Orte und Menschen besser zu strukturieren und in Beziehung zu setzen, sehe ich im Moment nicht, dass sich dieser Bereich zu einer Stärke von Plazes entwickeln wird.

Als Geotagging-Dienst hat Plazes mit der neuen Version, die in Kürze öffentlich vorgestellt wird, aber riesige Fortschritte erzielt.
 

Top 10 Internet Trends by Jürg Stuker

Wie jedes Jahr präsentiert Jürg Stuker von namics an der orbit-iEX die Top 10 Internet-Standards der Zukunft.

Auf seiner Liste stehen dieses Jahr:

  • Enterprise Wikis
    -
    Kollektives Online-Wissen im Unternehmen
  • Software as a Service
    - Unternehmenssoftware aus der Steckdose
  • OpenID
    - Ein Passwort für das ganze Internet
  • Microsoft Silverlight
    - "Flash von Microsoft"
  • SIP/IMS
    -
    Technisches Fundament für Fersehen, Telefon und SMS via Internet
  • Online TV
    - Fernsehen im Internet, zB bei Bluewin, Zattoo oder Joost
  • Wireless Commons / OLSR
    - Kabelloser Internetzugang für alle und überall
  • Live Clipboard
    - Die Zwischenablage im Internet
  • Scrum
    - Agile Softwareentwicklung
  • Geo Tagging
    - Wo bin ich gerade? 

[Folien, PDF, 5.3MB] 

Interessant ist der Vergleich mit den Top 10 aus den Vorjahren. Da stehen einerseits Dinge drauf, die heute tatsäschlich Standard sind, andere krebsen oder sind ganz in der Versenkung verschwunden.

Leider habe ich diesen Vortrag verpasst. Ich werde mich aber morgen an der orbit-iEX über Web 2.0, eCollaboration und E-Shops updaten.

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