10. Mai 2006
"Wikipatentia": Community soll US-Patentprüfern helfen
Die Prüfer des US-Patentamts sind laut eigenen Angaben unterbezahlt und hoffnungslos überlastet ("underpaid and overwhelmed"). Deshalb vergeben sie unter Zeitdruck unberechtigte Patente.
Nach dem Vorbild des Peer Reviewings von wissenschaftlichen Publikationen sollen die Beamten deshalb zukünftig während der Prüfungsphase von Experten aus allen Bereichen zusätzliche Informationen und Bewertungen zu den angemeldeten Patenten erhalten. Softwaremässig ist zu diesem Zweck in bester Web 2.0-Manier eine Art Wiki angedacht.
Gemeinsam mit IBM wurde das Community Patent Project ins Leben gerufen. Offizieller Projektstart ist am 12. Mai.
(via golem.de)
Angesichts der massiven Problemen, die Firmen nicht nur in den USA mit Schlaumeiern haben, die mit sehr allgemeinen Patenten den grossen Reibach machen wollen, ist die Initiative ein Schritt in die richtige Richtung. Auf den ersten Blick scheint aber die Vertraulichkeit auf der Strecke zu bleiben.
Nach dem Vorbild des Peer Reviewings von wissenschaftlichen Publikationen sollen die Beamten deshalb zukünftig während der Prüfungsphase von Experten aus allen Bereichen zusätzliche Informationen und Bewertungen zu den angemeldeten Patenten erhalten. Softwaremässig ist zu diesem Zweck in bester Web 2.0-Manier eine Art Wiki angedacht.
Gemeinsam mit IBM wurde das Community Patent Project ins Leben gerufen. Offizieller Projektstart ist am 12. Mai.
(via golem.de)
Angesichts der massiven Problemen, die Firmen nicht nur in den USA mit Schlaumeiern haben, die mit sehr allgemeinen Patenten den grossen Reibach machen wollen, ist die Initiative ein Schritt in die richtige Richtung. Auf den ersten Blick scheint aber die Vertraulichkeit auf der Strecke zu bleiben.

Kommentare